Gemeinderat will Verzögerung vermeiden: Bauplätze für junge Familien in Harthausen

Die Streuobstwiese rechts oben wird aus dem Bebauungsplan herausgenommen, dafür werden links des Weges neue Bauplätze generiert.
WagnerAndré Leopold vom Rottweiler Ingenieur- und Planungsbüro erläuterte dem Gremium den aktuellen Stand und unterbreitete einen Vorschlag für das weitere Vorgehen.
BUND und NABU hatten in ihren Stellungnahmen auf den Erhalt und die Pflege der Streuobstwiesen im Bereich des vorgesehenen Baugebietes hingewiesen, was zu weiteren Gesprächen mit der Unteren Naturschutzbehörde führte.
Streuobstwiese wird herausgenommen
Um jungen Familien baldmöglichst die Möglichkeit zu geben sich in Harthausen ansiedeln zu können und weitere Verzögerungen zu vermeiden, machte Leopold den Vorschlag, den Planungsentwurf zu ändern.
Er schlug vor, den Bereich der Streuobstwiese aus dem Plan herauszunehmen und dafür auf der gegenüberliegenden Seite des Weges Ersatzplätze zu generieren. Dadurch würde man weder mit Streuobstwiesen noch mit Fledermäusen in Kontakt kommen und könne das Verfahren mit nur drei Monaten Verzögerung zügig vorantreiben.
Der Gemeinderat konnte sich mit diesem Vorschlag anfreunden und gab ohne Gegenstimme seine Zustimmung für diese Änderung des Planungsentwurfs.