Das bewegt in Altoberndorf: Gefällter Baum, marode Straßen und Müll

Eine Linde bei der Altoberndorfer Flößerhalle musste kurzfristig gefällt werden.
WagnerBei der Sitzung des Altoberndorfer Ortschaftsrates gab Ortsvorsteher Christian Schmider-Wälzlein bekannt, dass bei der Flößerhalle kurzfristig eine Linde gefällt werden musste. Der stattliche Baum war vom Brandkrustenpilz befallen, der zu den gefährlichsten Holz abbauenden Pilzarten gehöre.
Neben einer intensiven Weißfäule könne er eine Moderfäule hervorrufen und unter hohen Feuchtigkeitsverhältnissen im Holz die Standsicherheit von befallenen Bäumen extrem gefährden. Aus diesem Grund sei es unumgänglich gewesen, den Baum zu entfernen teilte Schmider-Wälzlein dem Gremium mit.
Er wies weiter darauf hin, dass zur nächsten Sitzung am 13. März Revierförster Simon Köninger den Waldbericht vorstellen wird.
Kritik an maroden Straßen
Aus dem Gremium kam die Frage, ob denn Stützmauern, wie beispielsweise entlang der Langensteige oder in der Unteren Straße, regelmäßig auf ihre Standfestigkeit überprüft würden.
Dies sei durchaus der Fall erklärte der Ortsvorsteher. Je nach Zuständigkeit werde dies von der Baubehörde der Stadt oder des Landratsamtes gemacht.
Kritik an den teilweise sehr maroden Straßen im Ort kam aus den Reihen des Ortschaftsrates. An eine Behebung der Mängel sei derzeit nicht zu denken, sagte Christian Schmider-Wälzlein. Im gesamten Stadtgebiet gebe es Sanierungsbedarf, aber es fehle an den finanziellen Mitteln, um die betroffenen Abschnitte zu erneuern.
Tempo 30
In der Altdorfstraße soll während der Baumaßnahme in der Austraße wieder eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde eingeführt werden, erklärte der Ortsvorsteher. Man werde wieder versuchen, diese Beschränkung durchzusetzen.
Schmider-Wälzlein gab außerdem bekannt, dass die Vorbereitungen zur 750-Jahr-Feier auf Hochtouren laufen. Die Bürgerschaft könne sich auf ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Jubiläumsjahr freuen, zu dem man demnächst das offizielle Programm veröffentlichen werde.
Missstand dauert schon lange an
In Bezug auf die Jubiläumsfeierlichkeiten kam aus dem Reihen des Ortschaftsrates die Anregung, den Müll rund um die Kleider- und Glascontainer entfernen zu lassen. Dies gebe kein gutes Bild im Jubiläumsjahr ab.

Ein Schandfleck ist der Kleider- und Glascontainer.
Foto: WagnerUm diesen Missstand, der schon lange andauert, werde man sich kümmern, versprach der Ortsvorsteher.
In einem Schreiben an die Ortschaftsverwaltung hatte sich eine Gruppe von Bürgern über das immer größer werdende Müllaufkommen bei Festen und Veranstaltungen beschwert.
Man will sich im Ortschaftsrat diesbezüglich Gedanken machen. Man könnte Mehrweggeschirr für die Flößerhalle anschaffen oder auch an die Anmietung eines Spülmobils nachdenken, um den Müll zu reduzieren.
Mit Blick auf die zurückliegende Bundestagswahl bedankte er sich bei allen Wahlhelfern, die bei der Bundestagswahl zur Verfügung gestanden hatten. Man habe auch von der Verwaltung ein großes Lob für die saubere, gründliche und schnelle Arbeit erhalten. Mit einer Wahlbeteiligung von 75 Prozent seien die Altoberndorfer Bürger dem bundesweiten Trend gefolgt.