Brandmeldung im Kirchbergtunnel Schiltach: Drei Feuerwehren rücken aus

Das Kirchbergtunnel musste wegen eines Brandalarms am Samstag eine knappe Stunde gesperrt werden.
RiestererNachdem ein Brandmelder im Elektrostollen des Schiltacher Kirchbergtunnels ausgelöst hatte, sind am Samstag die Feuerwehren Schiltach, Schenkenzell und Wolfach ausgerückt.
Nach Angaben von Schiltachs Feuerwehrkommandant Markus Fehrenbacher war über die Kameras im Tunnel kein Rauch zu sehen. Bei einer Begehung unter Atemschutz bestätigte sich dies. Warum der Melder ausgelöst hatte, sei nicht klar.
Bereits am Freitag hatte ebenfalls ein Brandmelder im Kirchbergtunnel ausgelöst. In diesem Fall war es allerdings ein so genannter Streckenmelder in der Tunnelröhre selbst. Auch hier, so Fehrenbacher war es nicht zu einem Brand oder Rauchgeschehen gekommen, das Tunnel konnte nach Überprüfung und Übergabe an den Tunnelbetriebswart wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Vier Löschfahrzeuge
Bei einem Tunnelalarm, so Fehrenbacher, sei es geregelt, dass beide Tunnelausgänge von jeweils zwei Löschfahrzeugen mit je sechs Atemschutzgeräteträgern angefahren werden. Die Feuerwehr Schiltach selbst fährt mit je einem ihrer Löschfahrzeuge an die beiden Tunneleingänge. Zudem werden sie von den Kollegen aus Schenkenzell am östlichen und den Wolfachern am westlichen Tunneleingang unterstützt.
Nachbarwehren unterstützen
Alarmiert werden also bei einem Hilfeleistungsalarm im Tunnel neben der Feuerwehr Schiltach auch jeweils immer die Nachbarfeuerwehren aus Wolfach und Schenkenzell.
Einsatz bei Grieshaber
Für die Feuerwehr Schiltach waren die Einsätze im Tunnel übrigens nicht die ersten in dieser Woche. So hatte es am Montag einen Fehlalarm bei der Firma Grieshaber am Hohenstein gegeben – und bereits in der Woche zuvor war die Wehr dort wegen eines Maschinenbrands alarmiert worden.
Zwischendurch hatte es noch einen kurzen Einsatz am Höllgraben gegeben.