Was ist möglich?
: Thema Pflege trifft in Nagold auf überwältigende Resonanz

Die Resonanz war überwältigend. Das Forum des Bürgerzentrums Nagold war dicht besetzt beim Info-Abend zur Frage „Betreuung und Pflege im Alter – was ist möglich?“
Von
(red/pm)
Oberndorf
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Matthias Walter (mit Mikro) als Vertreter des Arbeitskreises leitet die Diskussion der Fachpersonen Dr. Hans-Dieter Zug, Barbara Schittenhelm und Andreas Kirsch (von links).

Ulrich Mansfeld

Organisiert hatte den Abend der Arbeitskreis (AK) „Leben – bis zuletzt“ der Urschelstiftung Nagold gemeinsam mit der Volkshochschule.

Moderiert von Matthias Walter, der den AK leitet, informierten jeweils aus ihrer Perspektive drei Fachpersonen die Gäste: Barbara Schittenhelm vom Pflegestützpunkt des Landkreises Calw, Hans-Dieter Zug als Palliativ- und Präventionsmediziner sowie Andreas Kirsch, stellvertretender Geschäftsführer der Diakoniestation Nagold.

Finanzielle Aspekte stehen im Mittelpunkt der Fragen

Die Vorstellung zweier Fallbeispiele durch Jutta Benz leitete über zur Beantwortung etlicher Fragen, die sich bei der Analyse dieser Beispiele ergaben. Im Mittelpunkt standen neben medizinischen Fragen die nach der Pflege und vor allem finanzielle Aspekte.

Intensiv erörtert wurden die Möglichkeiten des Pflegestützpunktes des Landkreises und der Diakoniestation Nagold, deren Informations- und Koordinationsangebote für die Betroffenen und insbesondere für ihre Angehörigen von immenser Bedeutung sind.

Infos zu den Angeboten der verschiedenen Dienste

Frühzeitige Informationen über die Organisation und die Koordination von Pflege, über Hilfs- und Beratungsdienste, über die Einteilung der Pflegegrade, über die finanziellen Optionen, über Angebote der verschiedenen Dienste, auch die Beteiligung Ehrenamtlicher – all das wurde von den Experten kompetent diskutiert und beantwortet.

Dabei nahm die für viele Betroffenen und ihre Angehörigen brennende Frage der hohen Kosten in Pflegeheimen und deren Finanzierbarkeit einen breiten Raum ein. Praktische Fragen zur ambulanten und stationären Hospizarbeit, sowie auch bei der familieninternen Pflege kamen aus der Mitte der Zuhörerschaft.

Angebote möglichst frühzeitig in Anspruch nehmen

Als Fazit des Abends ergab sich, die Angebote der Beratungsstellen möglichst frühzeitig in Anspruch zu nehmen, um die vielfältigen Möglichkeiten von Pflegesituationen zu nutzen.

Der Arbeitskreis „Leben – bis zuletzt“ will sich auch in näherer Zukunft mit dem großen und immer wichtiger werdenden Themenkreis Pflege zum Nutzen der Nagolder Bürger beschäftigen.

Pflegestützpunkt Landkreis Calw

Informationen zum
Pflegestützpunkt Landkreis Calw
unter https://pflegestuetzpunkt-landkreis-calw.de/

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