Urschelstiftung: Volle Präsenz im Nagolder Stadtleben

Anfang Februar 2024 war die Urschelstiftung an der großen Demonstration für Demokratie und Toleranz beteiligt.
Thomas FritschDie Urschelstiftung ist erwachsen geworden. 18 Jahre gibt es nun die Stiftung, die ihren Zweck im Untertitel trägt: „Bürger für Nagold“. Es ist kein spezieller Zweck, den die Stiftung unterstützt, außer den, für Nagold zu wirken. Und das tut die Stiftung schon seit vielen Jahren – auf ganz unterschiedlichen Feldern.
Was die Stiftung im vergangenen Jahr so für Nagold geleistet hat, das stand im Mittelpunkt der 15. Ausgabe des Stifterforums, zu dem die Stiftung ins Bürgerzentrum geladen hatte. Thomas Eisseler, Sprecher des Vorstands, begrüßte rund 40 Gäste zur Versammlung.
Seine Stellvertreterin Ariane Schnell übernahm die Aufgabe, die verschiedenen Aktionen der Stiftung im Jahr 2024 Revue passieren zu lassen. Erster Höhepunkt des Jahres war zweifelsohne die große Demonstration in Nagold für Demokratie und Toleranz, an der die Stiftung beteiligt war. Neben Landschaftspflegetag und Urscheln war der Motivationsvortrag des Coaches Marc Gassert vor mehr als 600 Gästen in der Stadthalle ein Höhepunkt der ersten Jahreshälfte.

Vorstandssprecher Thomas Eisseler (rechts) führte durch den Abend.
Foto: BernklauWeiter ging es unter anderem mit der Beteiligung am Europamarkt und an der Gesundheitsmesse. Echte Erfolgsgeschichten erzählt die Boule-Gruppe, deren Angebot sehr viele Menschen auf die Bahn am Badepark lockt. Aber auch das Hirnjogging ist schon ein echter Klassiker.
In ruhigem Fahrwasser
Finanziell bewegt sich die Stiftung in ruhigem Fahrwasser. Das Stiftungsvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um etwa 14 000 Euro auf 797 000 Euro angewachsen. Die Ausgaben lagen bei 58 000 Euro, die Einnahmen bei 70 000 Euro.
Für den Stiftungsrat rief Ulrich Mansfeld, einer der Gründer der Urschelstiftung, Stadt und Politik dazu auf, das Ehrenamt wieder mehr in den Fokus zu rücken: „Ehrt mir das Ehrenamt“, schrieb er der Politik ins Stammbuch. Seine Mitstreiter mahnte er, miteinander zu reden und miteinander zu handeln und für die Sache der Stiftung weiter am Ball zu bleiben.
Benedikt Günther von der Naturschutzabteilung des Calwer Landratsamtes und Philipp Beck vom Landschaftserhaltungsverband Landkreis Calw schlossen den Abend mit einem Vortrag „Was summt und brummt in Nagold“ und Informationen zum Thema Umwelt- und Landschaftsschutz ab.