Theater in Gündringen: Eine Sprachbox verschärft das Chaos

Das Ensemble verabschiedete sich mit dem „Fleggaschwätzer-Song“.
Daniel WiegmannMit der Komödie „Eine Sprachbox namens Alessa“ von Beate Irmisch sorgten die Fleggaschwätzer unter der Regie von Angela Baehr für zahlreiche Lacher. Das Stück, aufgeführt in drei Akten, drehte sich um die neueste Generation einer Sprachbox, die scheinbar mitdenkt und das Geschehen im Haushalt mit eigenen Kommentaren begleitet.
Schauplatz der Handlung ist die Wohnung der Familie Hoppenstedt, die vermeintlich im Urlaub ist. Die beiden Einbrecher Alexander Schlau (Roland Schnell) und Karle Dümmlich (Günter Lohrer) ahnen nicht, dass Elmar Hoppenstedt (Markus Schnell) und seine Frau Edith (Nicole Seeger) gemeinsam mit ihren heimlichen Liebschaften – Uschi Magerquark (Emilia Geißler, die in diesem Jahr ihr Bühnendebüt feierte) sowie Manfred Schlüssel (Daniel Wiegmann) – nach und nach in die Wohnung zurückkehren, um dort ungestört Zeit zu verbringen.
Zusätzliche Turbulenzen entstehen, als Tante Berta Spatz (Rebecca Dürr) nach dem Rechten sehen möchte und ihre Freundin Meta Blümchen (Siggi Geißler) zur Unterstützung mitbringt. Da keiner vom Aufenthalt des anderen weiß, entwickeln sich immer mehr skurrile und turbulente Situationen. Schließlich wird sogar Wachtmeister Heinrich (Matthias Kiefer) zur Aufklärung gerufen.

Günter Lohrer (links) und Roland Schnell wurden nach der Vorstellung für ihr 50-jähriges Mitwirken geehrt.
Foto: Daniel WiegmannFür zusätzliche Verwirrung sorgt die Sprachbox „Alessa“, gesprochen von Johanna Wiegmann, die ein Eigenleben entwickelt und die Beteiligten immer wieder in brenzlige Situationen bringt.
Nach der Aufführung stellte Vorsitzender Done Kiefer alle Mitwirkenden vor und dankte für deren großen Einsatz. Ein besonderer Dank ging an Brigitte Hampel und Sonja Oswald für die Maske, an Sabine Simon und Sabine Maier für die Dekoration sowie an Florian Märker für die Technik, außerdem allen Helferinnen und Helfern sowie dem Publikum.
Zwei sind seit 50 Jahren dabei
Ein besonderer Moment war die Ehrung von Günter Lohrer und Roland Schnell, die für ihr 50-jähriges Mitwirken ausgezeichnet wurden. Die Vorstandsmitglieder Done Kiefer, Sebastian Mayer und Jürgen Maier überreichten im Namen des Heimat- und Kulturvereins ein Präsent.
Zum Abschluss wurden die Gäste vom gesamten Ensemble mit dem Fleggaschwätzer-Song verabschiedet.