Stadtkapelle Haiterbach
: Vom Nanga Parbat zum „King of Rock 'n' Roll“

Neben der Musik standen beim Frühjahrskonzert der Stadtkapelle Haiterbach auch Ehrungen treuer und verdienter Musiker und Musikerinnen im Mittelpunkt.
Von
Ursula Hellmann
Oberndorf
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Die Stadtkapelle Haiterbach bot ihren Zuhörern ein abwechslungsreiches Programm.

Ursula Hellmann

Beim Frühjahrskonzert der Stadtkapelle Haiterbach waren die mehr als 500 Sitzplätze der Kuckuckshalle komplett gefüllt. Was der Programmflyer an musikalischem Spektrum versprach, garantierte auch beim Jubiläums-Frühlings-Konzert der Stadtkapelle Haiterbach für einen musikalischen Abend mit hoher Güte. Das Grußwort und die guten Wünsche für den Abend sowie den Dank für die hervorragende Arbeit der Stadtkapelle sprach der stellvertretende Bürgermeister Gerhard Gutekunst.

Für einen beifallwürdigen Start sorgte die Jugendkapelle unter Leitung von Laurin Wörner. Nach den drei interessant arrangierten Kompositionen wurde lautstark eine Zugabe erbeten. Eine Unruhe im Saal aufgrund einer ärztlichen Notfallhilfe unterbrach dies Vorhaben für einige Minuten.

Die Jugendkapelle musste eine Zugabe spielen.

Foto: Ursula Hellmann

André Balke vom Vorstandsteam konnte entwarnen und dem Programm wieder Raum geben. Zwischen dem ersten Part und der Pause gehörte die Aufmerksamkeit im Saal den 13 Personen, die in diesem Jahr eine besondere Ehrung erfuhren. Blasmusikdirektor Uwe Göbel (Calw) würdigte die Empfänger mit dankbaren Worten. Zu Ehrennadel und Urkunde wurden fünf Chormitglieder beglückwünscht, die sich bereits zehn Jahre musikalisch und gemeinschaftsaktiv eingebracht haben.

Das Konzert bildete den Rahmen für Ehrungen.

Foto: Ursula Hellmann

Für 20 beziehungsweise 40 Jahre in dieser Reihe erhielten Armin Hogh und Thomas Braun entsprechenden Ehrung. Eine Dame und drei Herren wurden sogar mit Platin-Nadeln für 50 Jahre Treue ausgezeichnet. Auch die drei seit 20 Jahren amtierenden Ausschussmitglieder wurden dankbar honoriert.

Eine nette Anerkennung nahm Mia Wilk entgegen. Die junge Musikerin wird nach der erfolgreichen Beendigung ihrer Probezeit nun als vollgültiges Mitglied der Stadtkapelle geführt.

Publikum klatscht mit

Auch für die Töne-Gemälde im zweiten Konzertteil unter dem Dirigat von Thomas Teufel kamen Werke außerhalb der üblichen Komponistenriege zum Klingen. Für eine gedankliche Zuordnung der instrumentalen Themen gab Beate Graf historische Fakten hinzu.

So wurde das aufmerksame Zuhören auf manchen extremen Wechsel von Lautstärke und Rhythmus zum echten kulturellen Erlebnis. Besonders eindrücklich kam dies in der instrumentalen Besetzung für die dramatischen Naturwechsel um den Berg Nanga Parbat zum Ausdruck.

Der gelungene Mix aus unvergesslichen Oldies vom „King of Rock’n’Roll“, Elvis Presley, begeisterte das Publikum zum zeitweiligen Mitklatschen. Aus der erbetenen Zugabe wurden am Ende drei. Die Zuhörer bedankten sich mit Standing Ovations.

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