Sorgende Gemeinschaft
: Jettingen investiert in seniorengerechte Angebote

Zuschüsse helfen bei der Umsetzung des Begegnungsraumes in Jettingen. Viele Bausteine sind laut Bürgermeister Burkhardt notwendig für eine sorgende Gemeinschaft.
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(red/pm)
Oberndorf
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Bei der Zertifikatsübergabe (von links): Nicole Wagner, Martina Gräb, Barbara Smith und Bürgermeister Hans Michael Burkhardt

Christina Costabel

Seit etwa einem Jahr gibt es das seniorengerechte Wohngebäude in der Herrenberger Straße in Jettingen mit 19 Wohnungen. Den Begegnungsraum hat die Gemeinde erworben, so dass der Raum nicht nur den Bewohnern, sondern auch anderen Personen aus der Gemeinde als echter Quartierstreff offen steht. Die Gemeinde hat hier laut Pressemitteilung 350.000 Euro investiert im Sinne einer sorgenden Gemeinschaft in Jettingen.

Die Möbelausstattung des Begegnungsraumes und das Büro sowie das Geschirr wurden von Leader Heckengäu mitfinanziert. Hierfür gab es rund 18.000 Euro Zuschuss. Der Erwerb des Begegnungsraums wurde mit 65.000 Euro über das Landessanierungsprogramm gefördert.

Plakette für den Zuschuss übergeben

Barbara Smith, Geschäftsführerin von Leader Heckengäu, übergab die Plakette für den Zuschuss an Bürgermeister Hans Michael Burkhardt und an die Geschäftsführung der Nachbarschaftshilfe Martina Gräb sowie Nicole Wagner, die als Ansprechperson für das seniorengerechte Wohnen in der Herrenberger Straße für die Nachbarschaftshilfe tätig ist.

Angesichts der älter werdenden Bevölkerung sind sowohl Senioren-Service-Wohnungen als auch offene Begegnungstreffs wichtige Angebotsbausteine für eine sorgende Gemeinschaft, heißt es in der Pressemitteilung. Diese Angebote schaffen den bedarfsgerechten Wohnraum und verhindern die Vereinsamung im Alter.

Von Bürgerbus bis Nachbarschaftshilfe

Letztendlich seien es viele Zahnräder, die ineinander greifen müssen, so Bürgermeister Hans Michael Burkhardt. In den vergangenen Jahren habe man mit vielen Bausteinen an der sorgenden Gemeinschaft Jettingen gearbeitet. Zu nennen wäre dabei vor allem das aktive Netzwerk Nachbarschaftshilfe Jettingen, der Bürgerbus, Bürger Impuls mit seinen vielen Angeboten und es gebe noch weitere Überlegungen, um die sorgende Gemeinschaft Jettingen zu stärken.

Bürgermeister Hans Michael Burkhardt zeigte sich davon überzeugt, dass angesichts des demografischen Wandels und der begrenzten Ressourcen bürgerschaftlich getragene Antworten auf die Versorgung und Pflege im Alter gefunden werden müssen. Dies sei eine der wichtigsten Aufgaben der Kommunen in den nächsten Jahren und hier böten überschaubare Gemeinden mit einem funktionierenden Gemeinwesen wie Jettingen hervorragende Lösungsmöglichkeiten.

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