Radweg in Mötzingen: Verbindung soll sicherer für Radfahrer werden

Der Radwegausbau soll mehr Sicherheit für Radfahrer bringen.
PixabayDer Bund und das Land Baden-Württemberg unterstützen die Gemeinde Mötzingen beim Ausbau einer Radwegverbindung zur Nachbargemeinde Gäufelden-Öschelbronn mit rund 1,2 Millionen Euro.
Der Bund investiert rund eine Millionen Euro in das Infrastrukturvorhaben, das Land rund 200 000 Euro.
Mit dem Ausbau des rund 2,2 Kilometer langen Radwegs werde eine sichere Verbindung zwischen Mötzingen und Gäufelden-Öschelbronn hergestellt. Radfahrer müssten dort bislang abschnittsweise zum Teil geschotterte Wege nutzen oder auch auf die Fahrbahn der Kreisstraße 1076 ausweichen.
2,2 Kilometer langer Radweg
Regierungspräsidentin Susanne Bay erklärte: „Durch die Herstellung einer durchgängigen und separaten Radweginfrastruktur wird die Verbindung zwischen Mötzingen und Gäufelden-Öschelbronn für Radfahrerinnen und Radfahrer deutlich sicherer und attraktiver. Durch den neuen Radweg wird Mötzingen auch an das Radnetz Baden-Württemberg in Öschelbronn und dadurch an das übergeordnete Radwegenetz angebunden. Mit diesem Lückenschluss leistet die Maßnahme einen wichtigen Beitrag zur Schaffung einer möglichst flächendeckenden Radverkehrsinfrastruktur in der Region.“
Baustart 2025
Die Baumaßnahme soll 2025 beginnen und voraussichtlich Ende 2026 abgeschlossen sein. Die Fördersumme von rund 1,23 Millionen Euro setzt sich wie folgt zusammen: Mit einer Förderung von 223 135,82 Euro aus dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) unterstützt das Land die Maßnahme der Gemeinde Mötzingen. Das LGVFG ist das zentrale Instrument zur Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur im Land. Damit soll das bestehende lückenhafte Radverkehrsnetz attraktiver und sicherer zu gestalten und flächendeckend auszubauen.
Informationen dazu sind auf dem gemeinsamen Themenportal der Regierungspräsidien Baden-Württemberg abrufbar: www.rp.baden-wuerttemberg.de > Wirtschaft > Förderprogramme > Förderbereich Mobilität, Verkehr, Straßen > Förderprogramm Rad- und Fußverkehr.
Eine Million Euro vom Bund
Der andere Teil der Förderung in Höhe von 1 004 111,22 Euro wird über das Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes finanziert. Mit dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ soll mehr Verkehr auf den klimafreundlichen Radverkehr verlagert werden – auch im ländlichen Raum.
Die Finanzhilfen des Bundes sollen für Investitionen in die Fahrradinfrastruktur eingesetzt werden, die die Attraktivität und Sicherheit des Radfahrens erhöhen und zum Aufbau einer möglichst flächendeckenden und getrennten Radinfrastruktur beitragen. Informationen dazu finden sich beim zuständigen Bundesministerium unter www.bmdv.bund.de.