Premiere bei Empfang: Mötzingen erinnert sich in Filmen

Oskar Morlok stand für einen Erinnerungsfilm Rede und Antwort.
Gemeinde MötzingenIn Mötzingen gibt es zahlreiche Geschichten und Erinnerungen, die es wert sind, für zukünftige Generationen bewahrt zu werden. „Erinnerungsfilme“ bieten eine wertvolle Möglichkeit, diese Geschichten lebendig zu halten. Sie ermöglichen es, persönliche Erlebnisse und historische Ereignisse zu dokumentieren und in eine Form zu bringen, die sowohl für die Gemeinschaft als auch für zukünftige Generationen zugänglich bleibt.
Einbindung mit zeitgemäßen Mitteln
Bürgermeister Benjamin Finis ist davon überzeugt, dass die nächste Generation nicht mehr in staubigen Archiven nach Erinnerungen suchen wird: „Wenn wir ehrlich sind, dann funktioniert die Einbindung der jungen Generation nur mit zeitgemäßen und gut gemachten Videos.“
Erinnerungsfilme würden helfen, das kulturelle Erbe der Gemeinde zu bewahren und stärkten die Identität des Ortes. In einer Zeit, in der digitale Medien eine zentrale Rolle spielen, sind solche Erinnerungen eine wichtige Verbindung zur Geschichte. Ein Erinnerungsfilm könne durch Interviews mit langjährigen Bürgern, Erzählungen über bedeutende Ereignisse oder die Entwicklung des Ortes entstehen. Er fördere den Austausch und das Verständnis innerhalb der Gemeinde.
Mötzinger Urgestein im Interview
Einen ersten Erinnerungsfilm konnte die Verwaltung dank eines großzügigen Sponsors bereits beauftragen. In Oskar Morlok wurde ein echtes Mötzinger Urgestein dafür gewonnen, seine Erinnerungen zu teilen. Seine Geschichte wurde in einem berührenden Interview festgehalten – ein Stück lebendige Ortsgeschichte, das bleibt.
Die Premiere des Films wird im Rahmen des Mötzinger Frühjahrsempfangs stattfinden, zu welchem die Gemeindeverwaltung einlädt: Am Freitag, 4. April, ab 19 Uhr wird in der Gemeindehalle Mötzingen nicht nur ein Blick in die Vergangenheit geworfen, sondern auch die Frage beantwortet, wohin sich Mötzingen in den nächsten Monaten/Jahren entwickeln soll.