Lindenrain-Schule Ebhausen
: Zum Start als handyfreie Schule gibt es viele neue Spiele

Die Lindenrain-Schule in Ebhausen hat dank ihres originellen Konzepts eine komplette Spielwarenausstattung für den Ganztagesbereich gewonnen. Das passt perfekt zum Start als handyfreie Schule.
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(red/pm)
Oberndorf
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In Ebhausens Schule wird auch das Spielen gefördert.

Ulrike von Altrock

Die Lindenrain-Schule Ebhausen hat sich an dem diesjährigen Aufruf der Initiative „Spielen macht Schule“ beteiligt und ein pädagogisches Konzept eingereicht, in dem sie ihre Ideen und Vorstellungen von Spielen und Lernen an ihrer Schule vorstellt.

Das Konzept der Lindenrain-Schule hat die Jury überzeugt und so erhielten die Schülerinnen und Schüler für ihren Spieleschrank im Ganztagesbereich eine Vielzahl neuer Gesellschaftsspiele für kleine und große Schüler.

Diese werden vorwiegend in der Mittagsbetreuung im Ganztag genutzt. Zum einen in der Spiele-AG, in der sich die Kinder der 3. bis 6. Klasse treffen, um gemeinsam zu spielen.

Spielebetreuer übernehmen die Ausgabe der Spiele

Besonders attraktiv ist die Spielezeit dann, wenn sie donnerstags von Schülern aus der 8. Klasse durchgeführt wird. Florian Giersberg, Theo Bär, Phillip Lutz, Denny Kargl und Oskar Raistrick haben sich bereit erklärt, in der Mittagspause als Spielebetreuer die Ausgabe der Gesellschaftsspiele zu überwachen, Schüler für das Spielen zu begeistern, Spielregeln zu erklären und mit den spielefreudigen Schülern gemeinsam zu spielen. Das „grüne Atrium“ des neu gestalteten Foyers der Schule wird mit den Spielen nun attraktiv und von den Schülern gerne genutzt.

Des Weiteren steht in der Mensa ein Spielewagen bereit, der nach dem Mittagessen unter der Aufsicht von Lehrerin Melanie Wolfer die Grundschüler zum Spielen einlädt.

Seit diesem Schuljahr ist die Lindenrain-Schule Ebhausen handyfrei

Ganz bewusst bietet die Lindenrain-Schule Ebhausen in der Mittagspause den Schülern attraktive Freizeit-Angebote, wozu nun auch das reiche Spielerepertoire der Gemeinschaftsschule gehört. Seit diesem Schuljahr ist die Lindenrain-Schule handyfrei und so komme der sinnvollen Gestaltung des Schullebens eine besondere Bedeutung für das gemeinsame Miteinander zu, meint Ulrike von Altrock, die die Ganztagesangebote der Lindenrain-Schule koordiniert und organisiert.

Freie Spielauswahl in Ebhausen

Foto: Ulrike von Altrock

Immer wieder werden Spiele auch im Schulalltag genutzt, um das soziale Lernen zu trainieren. Sich für ein Spiel zu entscheiden, die Spielregeln zu lesen und zu verstehen, die anderen Mitspieler wahrzunehmen, Geschicklichkeit und Taktiken anzuwenden, Spielfreude zuzulassen und Spielfrust ertragen zu lernen. Das alles sind Lernfelder, die Kinder heute oftmals neu lernen müssen.

Hintergrund sind Erkenntnisse der modernen Hirnforschung

Die Initiative „Spielen macht Schule“ wurde vom Verein „Mehr Zeit für Kinder“ und dem ZNL Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen ins Leben gerufen.

Hintergrund des Projektes sind die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung. Sie zeigen, dass aktive Erfahrungen mit haptischen und visuellen Reizen, wie sie das klassische Spielzeug bietet, förderlicher sind als die passive Erfahrungsvermittlung, wie sie durch das Fernsehen stattfindet.

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