Kreis-Mostprämierung: Gleich zwei Mötzinger mischen vorne mit

Preisträger der Mostprämierung mit Robert Kussmaul (Vierter von rechts) und Gerhard Müller (Zweiter von rechts) – beide aus Mötzingen.
Landkreis BöblingenIn diesem Jahr gibt es ein „Kreis-Most-Königspaar“, und es kommt aus Schönaich: Jutta und Martin Skokan haben die meisten Stimmen für ihren Most ergattert. Der zweite Platz ging an Günter Schöck, der für seinen Verein, den Obstbauverein Böblingen, angetreten ist; auf Platz 3 reiht sich Robert Kussmaul aus Mötzingen ein. Platz vier geht an Martin Hahn aus Altdorf und Platz fünf an Gerhard Müller, ebenfalls Mötzingen. Die Prämierung fand in Kuppingen statt.
Most erlebt Comeback
Der schwäbische Most war früher eine der wichtigsten Verarbeitungsarten für das heimische Streuobst. Längst erlebt er sein „Comeback“, ist er doch eine typische Spezialität und ein Beitrag zum Erhalt der ökologisch so wertvollen Streuobstwiesen.
Bei der Prämierung wurde an zehn Tischen penibel gerochen und verkostet – schließlich sieht jeder Most anders aus, riecht und schmeckt anders, und ein jeder „Mostmacher“ hat seine Tricks. Dass die Tradition im Landkreis Böblingen lebt, zeigt einmal mehr die Tatsache, dass es 32 Proben zu verkosten gab und der Raum mit rund 55 bis 60 Menschen gut besetzt war.
Erzeuger aus dem Landkreis
Beteiligen konnten sich Erzeuger aus dem Landkreis Böblingen oder alle, die Mitglied in einem Obst- und Gartenbauverein im Kreisverband Böblingen sind; Ausrichter war in diesem Jahr der Obst- und Gartenbauverein Kuppingen. Die Wertung erfolgt durch eine vom Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine aufgestellte Fachjury sowie die Erzeuger selbst und interessierte Gäste.