Hospiz Region Nagold e.V: Förderverein blickt auf ein engagiertes Jahr zurück

Der Vorstand des Fördervereins Stationäres Hospiz: Bärbel Reichert-Fehrenbach (von links), stellvertretende Vorsitzende, Heinrich Fiedler, Schriftführer, Barbara Fischer, Vorsitzende, Anja Schimanski, Schatzmeisterin
www.studio-khf.deDer Förderverein Stationäres Hospiz Region Nagold e. V. mit derzeit 625 Mitgliedern hatte zur Mitgliederversammlung eingeladen. Der Verein unterstützt das Nagolder Hospiz St. Michael unter anderem finanziell, denn die Kosten für den Aufenthalt sterbender Menschen werden nur zu 95 Prozent von den Krankenkassen getragen. Wie alle stationären Hospize ist St. Michael deshalb auf Spenden angewiesen.
Vielfältige Aktivitäten
Vorsitzende Barbara Fischer berichtete von den vielfältigen Aktivitäten des Vereins: So wurden zahlreiche Fortbildungen für die Mitarbeitenden des Hospizes finanziert. Ein Kurzfilm wurde in Auftrag gegeben, um zu zeigen, wie im Hospiz St. Michael gelebt und gearbeitet wird. Der Film ist über YouTube abrufbar und sowohl auf der Vereinshomepage als auch auf der Seite des Hospizes leicht zu finden.
Verein wünscht sich weitere engagierte Helfer
Auch im Garten des Hospizes konnte dank der Unterstützung des Vereins ein großes Sonnensegel installiert werden. So ist der schön gestaltete Außenbereich nun auch bei starker Hitze nutzbar – auf Wunsch können Gäste sogar im Bett nach draußen gefahren werden.
Das Adventskonzert 2024 in der evangelischen Stadtkirche mit dem OHG-Vokalensemble sowie das Konzert im Mai mit dem Fidelitas-Quintett in der katholischen Kirche waren begeisternde, erfolgreiche Benefizveranstaltungen. Ein besonderer Meilenstein war zudem die Gründung einer Treuhandstiftung Ende vergangenen Jahres, mit der die langfristige Finanzierung des Hospizes abgesichert werden soll.
Am 11. Oktober – Stand auf dem Vorstadtplatz
Auch bei der diesjährigen Klausurtagung des Vorstands spielte das Thema Zukunftssicherung eine zentrale Rolle. Der Verein steht zwar insgesamt gut da, doch die Aktiven wünschen sich weitere engagierte Mitstreiter, um den Verein weiterhin stark in die Zukunft zu führen. Wer sich einbringen möchte, ist herzlich willkommen.
Alle beantragten Satzungsänderungen wurden einstimmig beschlossen. Nach den Formalien wurden auch Vorstand und Schatzmeisterin einstimmig entlastet. Die Entlastung übernahm Achim Gräschus von der Stadt Nagold.
Die zweite Vorsitzende Bärbel Reichert-Fehrenbach gab einen Ausblick auf die kommenden Aktivitäten: Am Welthospiztag (11. Oktober) wird der Förderverein wieder mit einem Stand auf dem Vorstadtplatz vertreten sein und über das Hospiz St. Michael, die Vereinsarbeit und den Hospizgedanken informieren.
Advents-Benefizkonzert mit Flötenensemble Con Vivo
Für das diesjährige Advents-Benefizkonzert am 13. Dezember in der Stadtkirche konnte das Flötenensemble Con Vivo aus Altensteig gewonnen werden.
Auch die Leiterin des Hospizes, Jutta Benz, kam zu Wort. Sie berichtete von einer sehr guten Personalsituation und einer konstanten Belegung von rund 95 Prozent.
Seit der Eröffnung im Jahr 2019 konnten etwa 600 Gäste auf ihrem letzten Weg begleitet werden. Das Hospiz, so betonte Benz, sei offen für alle – unabhängig von Glaube, Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten. „Wir sind dem Förderverein und seinen Mitgliedern sehr dankbar für die große Unterstützung“, sagte sie. „Ein Hospiz braucht viele Freunde“