Gesangsverein Unterjettingen: Liederreise durch 45 Jahre seiner Geschichte

Unterstützt wurde die Liederreise durch eine dazu passende Beamerpräsentation.
Wolfgang LeichtChorleiter Peter Eisele hatte Chöre aus der Zeit seit Gründung des Gemischten Chores zusammengestellt, die ihm und den Sängerinnen und Sängern besonders am Herzen liegen. Unterstützt wurde die Liederreise durch eine gleichfalls vom Dirigenten erstellte Beamerpräsentation mit stimmungsvollen Bildern, strophengenau zu den einzelnen Chorliedern ausgewählt.
Der Chor startete mit dem langsamen Walzer „Ach man braucht ja so wenig um glücklich zu sein“, sang über „Träume aus der Kinderzeit“, besang im „Berglied“ die schwäbischen Berge, in weiteren Liedern eine Mühle im Schwarzwälder Tal, die „Glocken der Heimat“ oder die finnischen Erdbeeren.
Sängern ist Freude anzumerken
Die Chorlieder wurden teilweise für die aktuellen Bedürfnisse des Chores neu eingerichtet. Den Sängerinnen und Sängern war die Freude am Gesang deutlich anzusehen und übertrug sich auch auf das Publikum, das einige Lieder mitsingen durfte. Aufgrund des hervorragenden Gesangs zeigte sich der gewohnt launige Moderator Wolfgang Leicht verwundert, dass der Gemischte Chor mit Mitgliederproblemen zu kämpfen hat.
Ralf Brendle begleitete die Chorlieder auf dem Akkordeon, konnte sein Können aber auch bei Solotiteln wie etwa „Bei mir bist du schön“ von den Andrews Sisters, dem in der Originalfassung von Edith Piaf stammenden „Schau mich bitte nicht so an“, aber auch mit dem auf der Bluesharp gespielten „Amazing Grace“ unter Beweis stellen.
Gedichte lockern Abend auf
Für weitere Auflockerung zwischen den Gesangsvorträgen sorgte Christa Schenzer-Heimann mit den passend zu den großen Themenblöcken des Konzertes vorgetragenen Gedichten. Höhepunkt war das Gedicht „Süße traute Violine“ von Joseph von Eichendorff aus dem Jahr 1841, das von Peter Eisele extra für dieses Konzert vertont wurde und im Anschluss an den Gedichtvortrag vom Chor gesungen wurde - eine Welturaufführung. Das Konzert endete mit der vom Chor gesungenen Abschiedshymne „Als Freunde“ und dem gemeinsam mit dem Publikum intonierten irischen Reisesegen „Möge die Straße uns zusammenführen“.
Für das kulinarische Wohlergehen des Publikums vor dem Konzert und in der Pause sorgten die ebenfalls im Gesangverein Unterjettingen beheimateten Blackbirds.