Elektro-Mobilität: Jettingen baut Ladepunkte weiter aus

Tina Costabel (von links, Gemeinde Jettingen), Volker Pussel von der Bürgerenergiegenossenschaft, Bürgermeister Hans Michael Burkhardt und Alessandra Braun, Vorstandsmitglied der Bürgerenergie Nordschwarzwald eG.
Gemeinde JettingenBürgermeister Hans Michael Burkhardt und Alessandra Braun, Vorstandsmitglied der BürgerEnergie Nordschwarzwald eG, haben unlängst die vier neuen E-Ladepunkte auf dem neuen Partnerschaftsplatz in Betrieb genommen. Damit startet die 2012 gegründete Bürgerenergiegenossenschaft in das neue Geschäftsfeld E-Ladestationen.
Vorinstallation durch Gemeinde
Die Gemeinde Jettingen hat im Zuge der Bauarbeiten die Vorinstallation vorgenommen, der Aufbau der Ladesäulen erfolgte dann über die Bürgerenergiegenossenschaft. Zukünftig können bis zu vier Elektroautos mit jeweils bis zu 22 Kilowatt Ökostrom aufgeladen werden.
An dem Standort sind noch weitere E-Lademöglichkeiten vorbereitet, die bei einem weiteren Anstieg der E-Fahrzeuge installiert werden können.
Bisher gibt es in Jettingen etwa 300 E-/Hybrid-Fahrzeuge, was am Gesamtfahrzeugbestand mit 5100 Fahrzeugen noch ein überschaubarer Anteil ist, allerdings gehen die Prognosen bis 2040 von rund 3750 E-Fahrzeugen also von über einer Verzehnfachung aus.
Weitere Förderbescheide
Mit den neuen E-Ladepunkten setzte Jettingen Maßnahmen aus seinem Mobilitätskonzept um. Bürgermeister Hans Michael Burkhardt freut sich, dass erst wenige Tage zuvor Förderbescheide über 40 000 Euro für weitere E-Ladepunkte in den Ortsmitten von Ober- und Unterjettingen eingegangen waren, so dass ein weitere Ausbau der E-Ladepunkte auf öffentlichem Raum angegangen werden kann.
E-Ladepunkte im öffentlichen Raum seien für Kunden und Beschäftigte, aber auch Bewohner von Mehrfamilienhäusern wichtig, wo es oftmals nicht möglich ist E-Ladepunkte zu installieren.