Childers in Nagold: Die Herzen der Zuschauer gewonnen

Fallback Image SB
Schwarzwälder BoteMit offenen Worten, berührenden Bildern und spürbarer Leidenschaft nahm Susi Childers rund 45 Zuhörer im Zellerstift mit auf eine bewegende Reise durch ihr Leben und ihre Berufung. Eingeladen hatten die Evangelische Kirchengemeinde Nagold und der CVJM Nagold.
Schon mit ihrer freundlichen, offenen Art gewann die international tätige Fotografin und Autorin schnell die Herzen der Zuhörer. Gleich zu Beginn ihres Vortrags schlug sie den Bogen zu den biblischen Wurzeln ihres Buchthemas „GO – verändere Deine Welt!“. Immer wieder höre man in der Bibel Gottes Auftrag „Geh!“ – von Abraham bis hin zum Missionsbefehl Jesu. Und immer sei da zugleich Gottes Zusage: „Ich werde mit dir sein.“
Die Menschen kannten Coca-Cola, aber nicht Jesus
Diese Zusage nahm Susi Childers wörtlich. Vor über 25 Jahren entschied sie sich, ihr vertrautes Leben hinter sich zu lassen. Nach mehr als zehn Jahren als Fotografin in Nagold ging sie mit „Jugend mit einer Mission“ in einen ersten Auslandseinsatz.
In einem abgelegenen Dorf im Himalaya erlebte sie einen prägenden Moment: Die Menschen kannten Coca-Cola, aber nicht Jesus. Diese Erkenntnis erschütterte sie – und wurde zum Wendepunkt. Von da an widmete sie ihr Leben der Frage, wie sie mit ihrer Kamera Menschen eine Stimme geben könne, die sonst niemand hört.
Ihre Bilder erzählen nicht nur von Not
So reist sie nun seit 27 Jahren um die Welt – zu den Rändern der Gesellschaft, zu vergessenen Völkern, zu verfolgten Christen. Ihre Bilder erzählen nicht nur von Not, sondern auch von Hoffnung: von Christen, die durch praktische Hilfe und ihren Glauben Lebensbedingungen verbessern. So berichtete sie etwa von einem Ehepaar in Mali, das begonnen hat, Gärten anzulegen. Inzwischen können sich 3500 Menschen selbst ernähren – auch durch ein nachhaltiges Ziegenprojekt, das ganze Dörfer versorgt. Solche Geschichten zeigen: Gottes Liebe zeigt sich im Wort – und in der Tat.
Zum Abschluss schenkte Childers’ Tochter dem Publikum noch einen besonderen Moment: Sie tanzte zu einem hawaiianischen Lied einen traditionellen Hula – eine Hommage an das inzwischen gar nicht mehr so neue Zuhause der Familie auf Hawaii.