Bildungszentrum Wildberg: Zwischen Nervosität und Tatendrang - so war die Abschlussfeier der Schule

Preise und Belobigungen wurden in Wildberg vergeben.
BZW- Bildungszentrum Wildberg feierte Abschluss: 62 Realschüler und 12 Hauptschüler erhielten Zeugnisse.
- Reden betonten lebenslanges Lernen, zugleich herrschten Wehmut, Nervosität und Tatendrang.
- Musikalisches Programm mit Schulchor, Klavier, Familie Brose und einem Solo prägte den Abend.
- Preise: Beste Abschlussnoten an Norwin Ferra (9d) und Leah Brose (10b) – Technik an Fio Gwinner.
- Weitere Auszeichnungen: Mathe an Jasmin Schmalz, bilingual an Leah Brose, Sozialpreis an Fio Gwinner.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Prüfungsstress, Planung der Abschlussfeierlichkeiten, die letzten Unterrichtsstunden: Die Wochen vor den Sommerferien sind für Schüler der Abschlussklassen eine ganz besondere Zeit. Das spürten die 62 Realschüler und 12 Hauptschüler des Bildungszentrums, die jetzt ihre Zeugnisse erhielten. Im Rahmen einer stimmungsvollen Abschiedsfeier sagten sie „ihrer“ Schule Tschüss – allesamt mit einem Abschluss als Ticket für zukünftige Erfolge in der Tasche.
Wer noch zur Schule geht, träumt oft davon, dass es endlich ein Ende hat. Hausaufgaben, Klassenarbeiten, Mittagsschule, ständiges Lernen – mit dem Abschluss ist das vorbei! Oder nicht?
Für einige der jungen Männer und Frauen, die sich seit Kurzem Absolventen des Bildungszentrums nennen dürfen, ist ihre schulische Laufbahn noch nicht am Ziel. Sie nutzen eine der vielen Möglichkeiten, die ihnen das Zeugnis eröffnet, und hängen noch einen höheren Abschluss dran.
Selbst, wer eine Ausbildung beginnt, wird sich bald in der Schule wiederfinden. Denn Lernen, das wurde im Zuge der Reden während der Abschlussfeier deutlich, hat nie ein Ende. Sei es in der Schule, im Privatleben oder ganz generell – wir alle lernen unser Leben lang.
Ganz undankbar dürften die Schüler darüber nicht sein. Kaum stand fest, dass sie das Bildungszentrum tatsächlich verlassen werden, regte sich bei einigen von ihnen Wehmut. Projektarbeiten, Aktionstage, Klassenausflüge, Pausengespräche, typische Lehrer-Zitate: All das haben die jungen Erwachsenen in den vergangenen neun bis zehn Jahren schätzen und lieben gelernt. Und all das werden sie nun, da dieser Abschnitt ihres Lebens vorüber ist, doch vermissen.
Gleichzeitig waren bei den Feierlichkeiten in der Schönbronner Halle Nervosität und Tatendrang zu spüren. Engagement bewiesen die angehenden Absolventen, ihre Lehrer und Eltern auch bei der Organisation der Abschlussfeier. Das von allen Schülern gemeinsam gesungene „Ein Hoch auf uns“ war der passende Start für diesen besonderen Abend voller schöner Momente.
Anschließend führten Selena und Fio aus dem Schülersprecherteam durch den Abend, der dank Liedbeiträgen vom Abschlusschor, zwei Klavierstücken, zwei Liedern von Familie Brose (Harfe, Panflöte, Cajon, Saxophon) sowie einem gesungenen Solo musikalisch-stimmungsvoll gestaltet war.
Jochen Fouquet richtete im Namen des Kollegiums persönliche Worte an die Absolventen. Der stellvertretende Schulleiter wünschte allen Absolventen Mut, Glück und Erfolg für die Zukunft. Er war sich sicher, dass sie alle einen guten Grundstein gelegt haben, um in ihrem weiteren Leben zu erreichen, was sie sich vorgenommen haben. Bürgermeister-Stellvertreterin Margit Gärtner überbrachte die Glückwünsche der Stadt Wildberg. Die jungen Erwachsenen hätten einiges geleistet und dürften sich nun zurecht über ihren Abschluss und auf ihren weiteren Weg freuen.
Für eine ganz besondere Überraschung sorgten die Eltern und Lehrkräfte: Für die Absolventen sangen sie das Lied „Ein Hoch auf uns“ mit einem eigens umgeschriebenen Text – „Ein Hoch auf euch.“ Das letzte Wort des Abends hatte Schülersprecher Fio, der in seiner schwungvollen Rede die Schulzeit noch einmal Revue passieren ließ.
Preise für herausragende Leistungen
Schüler, die sich in einzelnen Fächern und Disziplinen besonders hervorgetan haben, werden zu ihrem Abschluss mit einem Preis belohnt. Gestiftet werden diese Preise von verschiedenen regionalen Akteuren. Margit Gärtner übergab den Preis der Stadt Wildberg für die besten Abschlussnoten, einmal aus Klassenstufe 10 (Realschulabschluss) und einmal aus Klassenstufe 9 (Hauptschulabschluss). Diese Preise gingen in diesem Jahr an Norwin Ferra aus der Klasse 9d sowie Leah Brose aus der Klasse 10b.
Johannes Deuble, Geschäftsführer der Wildberger Firma Rempp, übergab den Technikpreis. Die beste Note im Fach Technik hatte Fio Gwinner aus der 10a erzielt. Torsten Schletter von der Sparkasse übergab den Mathematikpreis. Jasmin Schmalz aus der Klasse 10b schnitt im Fach Mathematik am besten ab. Leah Brose aus der Klasse 10b hat sich die besten Noten in den bilingual unterrichteten Fächern gesichert und erhielt dafür einen Preis der Schule. Mit dem Sozialpreis der Schule wurde Fio Gwinner aus der Klasse 10a ausgezeichnet.
„Ein herzliches Dankeschön an unsere Bildungspartner“, sprach die stellvertretende Schulleiterin Judith Walter an dieser Stelle aus. Das gelte für die Sparkasse Pforzheim Calw, die Firma Rempp und die Stadt Wildberg „für ihre Unterstützung und ihr Engagement bei der Förderung unserer Schüler“.
Preise und Belobigungen für einen guten Gesamtschnitt im Abschlusszeugnis
Auch das Gesamtbild zählt. Schüler, die in ihrem Abschlusszeugnis einen Notendurchschnitt besser als 2,0 erreicht haben, erhielten einen Preis für ihr Engagement. Das waren Leah Brose, Jasmin Schmalz, Nele Roller, Finja Dürr, Marie Gärtner, Jana Braun, Paulina Fleck, Jovana Patzelt, Hanna Niethammer sowie Marie Eisenbeis.
Für einen Notenschnitt zwischen 2,0 und 2,4 wurden elf Schüler mit einer Belobigung ausgezeichnet. Eine solche nahmen Jenifer Anthonipillai, Asel Kasap, Linus Kaupp, Selena Farcas, Lina Kuhn, Lukas Angerhofer, Jannes Zeck, Fabian Armbruster, Samuel Großhans, Fio Gwinner und Ceyda Cingi mit nach Hause.



