Auftritte in Unterjettingen
: Blackbirds-Konzert endet mit Knalleffekt und „Konfetti“

Nach den Feiern zu Peter Eiseles 50-jähriger Chorleitertätigkeit und dem 25-jährigen Chorbestehen feierten die Blackbirds die 25. Auflage ihrer Sommerkonzerte „Sing a Song“.
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(red/pm)
Oberndorf
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Die Blackbirds hatten ihr Konzerte unter das Motto „Emotions“ gestellt.

Frieder Lutz

Chorleiter Peter Eisele hatte dazu ein abwechslungsreiches Programm mit Liedern aus der Geschichte der bisherigen Konzerte, aber auch aktuelleren, neu erarbeiteten Stücken zusammengestellt. Laut Moderator Wolfgang Leicht habe die Künstliche Intelligenz das Thema „Emotionen“ als gemeinsamen Nenner der vorbereiteten Songs herausgefiltert. Die Abende standen daher unter dem Motto „Emotions“.

So spannte der Chor in der August-Leucht-Halle in Unterjettingen den Bogen von „Let The Sunshine In“ aus dem Jahr 1969, zu dem der Chor singend die Bühne betrat über gut fünf Jahrzehnte Pop- und Rockmusik, bis der Chor die Bühne mit eben jenem Song von The Fifth Dimension ebenso singend auch wieder verließ.

Zu hören waren dazwischen Frank Sinatras „My Way“ mit einem gefühlvollen Intro der Blackbirds-Männerstimmen, „Rosanna“ von Toto aus dem Jahr 1982, das eher ruhige „Only You“ in der Version der Flying Pickets, Carole Kings „You’ve Got A Friend“ und „Die With A Smile“ von Lady Gaga und Bruno Mars mit einem Solo von Regine Lang.

Gleich drei ABBA-Titel im Programm

Chorleiter Peter Eisele hatte den Chor wieder punktgenau auf die beiden Konzerte vorbereitet. Kein einfaches Unterfangen aufgrund der beschränkten Vorbereitungszeit, da die Blackbirds in der Regel zwei große Konzerte im Jahr singen: neben den Sing-a-Song-Konzerten vor den Sommerferien die Gospelkonzerte in der Weihnachtszeit.

Kein Blackbirds-Konzert ohne ABBA-Song. Dieses Mal waren es drei. Neben dem Ohrwurm „Lay All Your Love On Me“ aus dem Jahr 1980 erklangen zwei Stücke vom Comeback-Album „Voyage“ aus dem Jahr 2021: das irisch angehauchte, etwas melancholische „When You Danced With Me“ und „I Still Have Faith In You“, ein Song über die andauernde Freundschaft der Band-Mitglieder.

Einen Hauch Choreografie gab es bei „Count On Me“, im Original von Bruno Mars. Bei Bonnie Tylers „Total Eclipse Of The Heart“ (mit Solo-Intro von Sabine Garrido-Diaz) blinkten Dutzende roter Herzen im Chor, und bei „Have It All“ bestaunten die Besucher die beachtliche Silbendichte pro Minute. Höhepunkt des Konzertprogramms war Queens Liebeserklärung an die Oper „Bohemian Rhapsody“ mit ihrer beachtlichen Dynamik.

Jubelstürme für die Band

Auch die Blackbirds-Band war mit von der Partie. Sie begleitete den Chor gewohnt souverän, dieses Jahr in der Besetzung Martin Schneider am E-Piano, Mathias Bär am Schlagzeug und Klaus Schneider am Saxofon. Die Band hatte ein paar eindrucksvolle Song-Nachspiele zu bieten, brillierte bei ihren Solo-Stücken wie „A Great Day For Freedom“ von Pink Floyd oder „Staying Alive“ von den Bee Gees und riss das Publíkum mit ihrer Version von Deep Purples „Child in Time“ zu Jubelstürmen hin.

Ihrem Bildungsauftrag kamen die Blackbirds durch die deutsche Textübersetzung zweier Lieder, präsentiert von Petra Ganz und Ingrid Hillburger, sowie der laut Moderator Leicht nicht ganz freiwilligen Erläuterung einiger Künstlernamen nach.

Beide Konzerte waren trotz einiger Konkurrenzveranstaltungen in den Nachbarorten gut besucht, am Sonntag traditionsgemäß ausverkauft. Das begeisterte Publikum bekam am Konzertende noch 3 Zugaben: „Africa“ von Toto als letztes Solostück der Blackbirdband, und die Chorstücke „Rocking All Over The World“ von Status Quo und Udo Lindenbergs Nummer-1-Hit „Komet“, mit Sologesang von Constantin Heller und Steffi Gabel, das mit Knalleffekt passend zur Textzeile „Konfetti liegt auf der Straße“ endete.

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