Zeltlager in Efringen-Kirchen: Abenteuer für Väter und Kinder

Pfarrer Alexander Stavnichuk (links) und Diakon Markus Stisi laden schon einmal symbolisch Väter und ihre Kinder zum Zeltlager im Pfarrgarten ein.
Jutta SchützVielleicht wird das Vater-Kind-Camp ein kleines Abenteuer. Ganz sicher aber wird es eine Veranstaltung mit viel Spaß. Vor allem aber soll das für Mitte Juli von der evangelischen Kirche Efringen-Kirchen und Bad Bellingen geplante Zeltlager Väter und ihre Kinder näher zusammenbringen.
Pfarrer Alexander Alexander Stavnichuk, Pfarrer in Efringen-Kirchen, und Diakon Markus Stisi aus Bad Bellingen starten mit dem „Vater-Kind-Lager“ ein neues Projekt. Der große Pfarrgarten hinter dem Pfarrhaus in Kirchen bietet ordentlich Platz für ein Zeltlager samt Spielfläche.
Stavnichuk und Stisi haben für die Veranstaltung bereits Anfragen vorliegen. „Wir rechnen mit mehr. Zehn Zelte wollen wir unterbringen, es könnten aber auch bis zu 15 werden“, überlegt Stisi. Die Zelte sollen im Kreis aufgebaut werden. Im Zeltkreis ist ein Lagerfeuer geplant.
Väter sind weniger zuhause
Die Idee zum Vater-Kind-Lager kam aus der Reihe der jetzigen Konfirmanden aus Efringen-Kirchen und Bad Bellingen. Gedacht ist die Veranstaltung für Väter und ihre Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. „Väter sind oft erst spät nach der Arbeit daheim und verbringen tendenziell deshalb weniger Zeit mit ihren Kindern“, hat Stavnichuk beobachtet.
Das Zeltlager, das von Freitag, 18. Juli, mit einer Übernachtung auf Samstag, 19. Juli, stattfindet, soll den Vätern eine intensive Zeit mit ihren Kindern ermöglichen. Umgekehrt haben die Kinder dann auch die Väter für sich allein. Väter können sich über ihre Kinder kennenlernen und vielleicht Freundschaften schließen, ebenso wie die Kinder. „Die Mütter haben dann frei, um etwas für sich zu machen und sich vielleicht mit ihren Freundinnen zu verabreden“, lacht Stisi.
Spiele und Nachtwanderung
Geplant sind beim Zeltlager Spiele, Geschichten erzählen am Lagerfeuer, eine Fackel- Nachtwanderung, gemeinsames Grillen und Kochen und mehr. „Wir haben das tolle Gelände, wo man super Spiele veranstalten kann, außerdem gibt es den Direktzugang zum kommunalen Spielplatz“, erklärt der Pfarrer.
Auf der Webseite der evangelischen Gemeinde sind Details veröffentlicht, was man zum Zeltlager mitbringen sollte. „Wir hoffen auf gutes Wetter, wenn es etwas ungemütlich ist, könnte man unter das große Schopf-Vordach ausweichen, wenn die Wettervorhersage aber ganz schlecht ist, suchen wir einen neuen Termin“, berücksichtigt Stisi bei der weiteren Planung.
Der Lageraufbau soll am Freitag gegen 15 Uhr beginnen. „Heute sind viele Zelte praktische Wurfzelte, da sollten wir schnell fertig sein“, überlegen die beiden Organisatoren. Schlafsäcke, Luftmatratzen, wetterfeste Kleidung, Taschenlampen – all das sollten Väter und Kinder dabei haben. Sanitäranlagen sind vorhanden.
„Wir werden gemeinsam eine Grillstelle bauen und dann auch einkaufen gehen für ein Kochevent – Grillgut muss aber jeder selbst mitbringen“, erläutert der Diakon. Dann geht es los mit Spiel und Spaß. Wenn das Wetter gut ist, sind auch Wasserspiele geplant. „Es geht bei den Spielen um Mannschaftsbildung, um Teams, die zusammen etwas machen ohne Konkurrenz aber mit viel Freude“, wünschen sich Stavnichuk und Stisi.
Suppenkessel gekauft
Am Abend sollen Geschichten am Lagerfeuer erzählt werden und dann steht eine Nachtwanderung an. Für die Abschlussveranstaltung am Samstagmittag hat Stavnichuk bereits einen sehr großen schwarzen Suppenkessel gekauft. „Wir werden mit den Ideen der Kinder und Väter ein individuelles Rezept für die Suppe zusammenstellen und gemeinsam kochen, bevor das Lager abgebaut wird“, verrät er.
Was sich Stisi und Stavnichuk beide wünschen, ist, dass über das Zusammensein im Zeltlager, Väter und ihre Kinder mit Wünschen und Bedürfnissen noch mehr Nähe entdecken. „Spiele, Erzählungen und Gespräche bieten da sicher ganz viele Möglichkeiten“, glaubt Stisi. Es geht auch um Persönlichkeitsfindung. „Jedes Kind soll merken, was es gut kann, denn jedes Kind hat Stärken in ganz verschiedenen Bereichen“, informiert der Pfarrer.
Wird das Zeltlager ein Erfolg, „dann können wir uns eine jährliche Veranstaltung vorstellen, vorausgesetzt wir haben noch mehr Helfer, die uns unterstützen“, gibt Markus Stisi schon einmal weiter. Bei diesem Zeltlager wird Konfirmand David Rotthaus aus Rheinweiler als Helfer mit dabei sein.
Info: Vater-Kind-Lager von Freitag bis Samstag, 18. bis 19. Juli, im Pfarrgarten Kirchen. Start Freitag, 15 Uhr. Ende Samstag, 14 Uhr. Anmeldungen über: https://evangelisch-im-rebland. de/nachrichten/vater-kind-lager.html