Weihnachtsmarkt in Grenzach-Wyhlen: Treff bei Glühwein und Popcorn im Schulhof in Grenzach

Wie viele Besucher sich auf dem Grenzacher Weihnachtsmarkt tummeln, zeigt der Besuch des Nikolaus. Um ihn scharen sich dann Eltern und Großeltern sowie kleinere und größere Kinder, um für ein Gedicht ein kleines Geschenk zu erhalten.
Rolf RombachDa freuen sich die Gemeinderäte, wenn sie endlich mal flüssig arbeiten können. Seit Jahrzehnten ist es liebgewonnene Tradition, dass die lokalen Volksvertreter Glühwein und Punsch am Grenzacher Weihnachtsmarkt am Samstag vor dem ersten Advent ausschenken. Dank eines zweiten Durchlauferhitzers flossen die roten Heizgetränke aus dem Markgräflerland zügig in die Tassen. Vom Erlös wird der verantwortliche Handwerker- und Gewerbeverein (HGV) wieder soziale Einrichtungen unterstützen.
Am Morgen nieselte es noch ein wenig, doch um die Mittagszeit kam immer mehr die Sonne durch. Entsprechend gut gelaunt waren die Menschen auf dem oberen Schulhof der Bärenfelsschule beim Bummeln durch die Gänge.
Kurz zuvor sorgte der Musikverein Wyhlen für den musikalischen Auftakt, der später von der Konserve abgelöst wurde. Gelöst zeigte sich auch Lukas Berndt, der mit Raphael Kösters die Hauptorganisation der stimmungsvollen Veranstaltung innehat.
„Es läuft alles gut“, freute er sich und zog von dannen um Grenzachs Oberzunftmeister Stefan Koppetsch einen Bewertungsbogen zu überreichen für die Kür des schönsten Tannenbaums.

Marianne Müller und Pierre Perschewski zapfen Glühwein und Punsch.
Foto: Rolf RombachNeun Kindergärten sowie die beiden Grundschulen ließen es sich nicht nehmen, diese kreativ zu schmücken für den Wettbewerb um die „Goldene Tanne“. Diese Auszeichnung wurde erstmals verliehen und ziert nun bis zum nächsten Weihnachtsmarkt die Räume der Schülerbetreuung an der Bärenfelsschule. Platz zwei und drei belegen die Kita Bärenfels sowie die Lindenschule Wyhlen.

Popcorn passt eigentlich eher zum Kino- oder Fernsehabend. Dennoch findet der Popcorn-Stand von 10plus seine Anhänger.
Foto: Rolf RombachViele soziale Einrichtungen nutzten die Gelegenheit sich zu zeigen und etwas für die Kasse zu machen. Die neue ökumenische Jugendreferentin Franziska Kohler war dazu am 10plus-Stand präsent, wo es Basteleien und Popcorn gab.
Der Verein für Heimatgeschichte sammelte die ersten Bestellungen für die Sonderveröffentlichung zu den Stolpersteinen, die an die Opfer des Nationalsozialismus‘ erinnern. Lokaler Honig, Säfte, Selbstgemachtes – der einheimische Charakter war wieder stark vertreten am Weihnachtsmarkt.

Der Nikolaus ist für die Kinder der Höhepunkt des Grenzacher Weihnachtsmarkts.
Foto: Rolf RombachDoch was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne Geschenke? Der Höhepunkt für die Kinder war daher der Besuch des Nikolaus, der nach dem Aufsagen eines Gedichts eine Geschenktüte mit Apfel, Schokolade und Grättimann überreichte. Dicht gedrängt sammelten sich Kinder mit Geschwistern, Eltern oder Großeltern um die kleine Bühne und blieben dabei sehr geduldig.
Zuvor heizten die Gruppen der Tanzschule „Dance with Confidence“ dem Publikum bei mildem und trockenem Wetter ein. Mitglieder des HGV brachten die „Wiehnachtslösli“ unter die Gäste, deren Preise zum Ende der Veranstaltung gezogen wurden. Der Hauptpreis, ein Fahrrad im Wert von 600 Euro, geht an die Losnummer 1879. Die weiteren Preise und der Abholort sind über die Webseite unter www.hgv-gw.de zu erfahren.