Weihnachtliches in Steinen
: Ansturm auf Weitenauer Adventsbasar

Der Jubiläumsbasar des Frauenvereins Weitenau kam gut an. Es musste gar ein Absperrband her.
Von
Holger Schlicht
Steinen
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Alle Tische sind voll besetzt.

Holger Schlicht

In der Halle in Weitenau fand am vergangenen Sonntag der Jubiläumsbasar, veranstaltet und organisiert vom Frauenverein aus Weitenau, statt. Der Basar findet alle zwei Jahre statt, immer acht Tage vor dem 1. Advent und erfreut sich großer Beliebtheit.

Vorsitzende Helga Baier erzählt unserer Zeitung voller Begeisterung, wie groß der Andrang schon vor der Öffnung war. So viele Leute waren schon da, dass sogar ein Absperrband gespannt werden musste.

Viele schöne Dinge

Kein Wunder, gibt es doch so viele schöne Dinge wie Weihnachtssterne aus echten Lianen, die im Wald gefunden werden, Weihnachtskränze in verschiedensten Ausführungen, selbst gemachte Nudeln, bunte Wollsocken oder schön gestaltete Weihnachtskarten zu kaufen.

Alles sei selbst gemacht, so Helga Baier, auch die Zuckerbrötli, von denen 130 Päckchen à 300 gemacht und auch verkauft worden sind. Zudem gab es auch noch fünfzig, natürlich ebenfalls selbst gebackene, Kuchen, die auf einer langen Theke aufgereiht waren, vor der die Leute Schlange standen.

Für Jugend und Senioren

Ein Teil des Erlöses wird für die Senioren- und Jugendarbeit in Weitenau verwendet. Der andere Teil sei für den Frauenverein bestimmt, der Zuwachs in Form von sieben Neumitgliedern bekommen hat, worüber Helga Baier sich besonders freut.

Die Frauen aus Weitenau und Umgebung treffen sich einmal im Monat, der Erlös aus dem Basar wird dann für eine kleine gemeinsame Reise oder einen Ausflug verwendet.

Alle Tische voll besetzt

Mittlerweile sind alle Tische in der großen Halle voll besetzt, ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee, Kuchen und angeregten Gesprächen ist im Gange. Auch Heidi Surdmann aus Grenzach-Whylen und Brigitte Sinz aus Binzen genießen den Nachmittag und den leckeren Kuchen. Sie sind zum zweiten Mal da und schätzen die schöne und gemütliche Atmosphäre des Basars und natürlich auch die tollen selbst gemachten Dinge, die es zu kaufen gibt. „Je kleiner das Dorf, um so mehr machen mit,“ so Heidi Surdmann.

Viele Helfer aus dem Dorf

Wahrscheinlich hat sie Recht, denn außer dem Frauenverein und vielen Helfern aus dem Dorf ist auch die örtliche Feuerwehr am Start, sie weist den Autofahren Parkplätze zu, grillt Würste vor der Halle und sorgt zudem für den Getränkenachschub.