Übergabe in Weil am Rhein
: Mit neun Fahndungsausschreibungen ins Gefängnis

Am Autobahngrenzübergang Weil am Rhein wurde ein 32-Jähriger in die Bundesrepublik überstellt, gegen den sechs Haftbefehle bestanden.
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red/pm
Weil Am Rhein
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Von der Grenze ging es für den Gesuchten nach der Übergabe zum Haftrichter und weiter in die Justizvollzugsanstalt (Symbolfoto).

Beatrice Ehrlich

Die Schweiz hat einen mit neun Fahndungsausschreibungen, darunter sechs Haftbefehle, gesuchten Mann an die Bundespolizei überstellt. Der Mann befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Gesucht wegen Diebstahls und mehr

Die Schweizer Behörden übergaben den algerischen Staatsangehörigen am Montagnachmittag am Autobahngrenzübergang Weil am Rhein an die Bundespolizei. Gegen den 32-Jährigen lag ein Untersuchungshaftbefehl wegen eines Diebstahlsdelikts vor.

Strafantritt entzogen

Zudem bestanden vier weitere Haftbefehle wegen Verurteilungen von mehreren Diebstahlsdelikten sowie gefährlicher Körperverletzung, bei denen sich der Mann dem Strafantritt nicht stellte. Ein Sicherungshaftbefehl kam hinzu, da der Mann gegen Bewährungsauflagen verstoßen hatte.

Vermögen wird teils abgeschöpft

Darüber hinaus ordneten die Behörden eine Vermögensabschöpfung aufgrund einer Diebstahlshandlung an. Wegen des Verdachts auf schweren Raub sowie eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz lagen zwei Fahndungsersuchen deutscher Behörden vor den Aufenthaltsort des Mannes zu ermitteln.

Geldstrafe von zwei Haftbefehlen beglichen

Der Gesuchte beglich zwei der sechs Haftbefehle durch Zahlung von 862 Euro.

Nach der Vorführung bei einem Haftrichter lieferte die Bundespolizei ihn in eine Justizvollzugsanstalt ein, wo er noch eine neunmonatig Freiheitsstrafe zu verbüßen hat.