Tumringer Grundschule in Lörrach: Grundschüler sollen in die neue Interimsschule ziehen

Der bestehende Schulhof kann auch während der Sanierung genutzt werden – nur zeitweise wird dieser gesperrt.
Bernhard KonradFür die gesamte Tumringer Schulgemeinschaft stehen große Veränderungen ins Haus. Weil das Gebäude saniert wird, soll die Grundschule auf einem Nachbargrundstück als Interimslösung in einer Containerschule untergebracht werden.
Der Beschluss ist bereits vor eineinhalb Jahren gefällt worden, doch nun geht es an die Umsetzung, wie die Stadtverwaltung dem Ausschuss für Umwelt und Technik in seiner Sitzung am Donnerstag zur Kenntnis darlegen will. Anfang dieses Jahres wurden Mittel für die „Interimslösung Schulbetrieb“ in Höhe von 857 000 Euro durch den Gemeinderat genehmigt. Hinzu beschlossen die Mandatsträger zusätzlich noch Miete in Höhe von 350 000 Euro für eine Mietdauer von rund zwei Jahren. Die Firma Würzburger wurde mit der Errichtung der Interimsschule beauftragt.
Auf dem Nachbargrundstück der sanierungsbedürftigen Grundschule soll eine zweigeschossige Containeranlage in Modulbauweise errichtet werden, wie Fachbereichsleiter Robert Schäfer und Sascha Frank vom Projektcontrolling in der Beschlussvorlage darlegen. „Im Erdgeschoss befinden sich alle Klassenzimmer sowie die Sanitäreinrichtungen für die Schulgemeinschaft sowie der Hausmeisterraum und ein Putzmittelraum.“
Im Geschoss darüber sind laut Plan die Verwaltungsräume, die Ganztagsbetreuungsräume sowie ein Multifunktionsraum und weitere Sanitäranlagen für die Lehrer sowie Angestellten.
Alle Räume sind klimatisiert
Die Anlage entspreche dem Gebäudeenergiegesetz vollumfänglich. „Alle Räume sind klimatisiert und sind entsprechend der Anforderungen der Stadt Lörrach mit WLAN sowie Netzwerk- und Stromanschlüsse versehen“, heißt es weiter. Ebenfalls werde die im Hauptprojekt vorgesehene neue Telefonanlage bereits in der Interimsschule umgesetzt.
Rund um das neue Schulgelände begrenzt ein Bauzaun das Areal. „Eine kinderfreundliche Gestaltung mit farbigen Bauzaunplanen sowie selbstgestaltenden Holztafeln wurde berücksichtigt“, so die Verwaltung. Der bestehende Schulhof soll möglichst weiter genutzt werden. Dieser werde während der Modernisierung des Schulgebäudes „nur teilweise gesperrt“.
Die Planungen des Umzugs haben begonnen. In diesem Prozess sei die Schulgemeinschaft eng eingebunden, damit alles möglichst reibungslos klappt.