Treff der Nachwuchsgenies
: Der Robo Rave lockt Technikfreaks nach Lörrach

Internationale, junge Teams treten am Wochenende beim Robo Rave in Lörrach in der Tumringer Halle gegeneinander an.
Von
pm/red
Lörrach
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In der Tumringer Halle wird gebastelt und getüftelt.

Phænovum/zVg

Der Robo Rave Germany findet am Wochenende, 22. und 23. November, in der Mehrzweckhalle Tumringen statt. Der Wettbewerb wird vom Phænovum Schülerforschungszentrum Lörrach – Dreiländereck organisiert und bringt Kinder und Jugendliche aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz und weiteren Ländern zusammen.

Ursprung liegt in den USA

Seit 2016 richtet das Phaenovum den Robo Rave Germany aus und bietet jungen „Mint“-Talenten eine Plattform, um technisches Können, Teamgeist und Kreativität unter Beweis zu stellen. Der Wettbewerb ist Teil der weltweiten Robo Rave-Initiative, die ihren Ursprung in den USA hat und heute auf fünf Kontinenten ausgetragen wird.

In diesem Jahr haben sich 39 Teams aus fünf Ländern angemeldet. Neben zahlreichen Gruppen aus Deutschland nehmen auch Teams aus der Türkei, Griechenland, Mexiko und Ägypten teil.

Ideenreichtum

Foto: Phaenovum

Die internationale Zusammensetzung zeigt, wie stark der Wettbewerb über die Grenzen der trinationalen Region hinaus vernetzt ist.

Beim Robo Rave Germany treten Teams von zwei bis vier Teilnehmern im Alter von zehn bis 20 Jahren in verschiedenen Disziplinen an. Ziel ist es, selbstentwickelte und programmierte Roboter in anspruchsvollen Aufgaben möglichst geschickt und effizient agieren zu lassen.

sogenannten Challenges zählen unter anderem:

• Jousting Challenge: Zwei Roboter treten im Lanzenstechen gegeneinander an.

• Line Following Challenge: Ein autonomer Roboter folgt einer Linie und sammelt Tischtennisbälle.

• A-maze-ing Challenge: Navigation durch ein Labyrinth aus Holzstrecken ohne externe

Sensoren.

• Fire Fighting Challenge: Vier Kerzen müssen innerhalb von drei Minuten erkannt und gelöscht werden.

• Entrepreneurial Challenge: Präsentation eines innovativen Roboterprodukts vor Publikum.

Spielerische Begeisterung

Der Wettbewerb steht unter dem Motto „Today’s play – tomorrow’s pay“ und vermittelt spielerisch Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Finalrunden und das Scoring finden am Sonntag, 23. November, statt.

Besucher sind von 10 bis 17 Uhr eingeladen, die kreativen Roboterlösungen der jungen Teilnehmer live zu erleben.

Der Robo Rave ist damit nicht nur ein spannender Wettbewerb, sondern auch ein Schaufenster für die „Mint“- Förderung in der Region.

Das Phaenovum-Schülerforschungszentrum bietet Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten, über den Unterricht hinaus Forschung und Technik praktisch zu erleben – von Kursen und Projekten bis hin zu internationalen Wettbewerben. In diesem Jahr wird der Robo Rave erstmals von Florian Dietsche technisch und organisatorisch betreut. Er verantwortet die Planung, Koordination und Durchführung des Wettbewerbs vor Ort und sorgt gemeinsam mit dem Phænovum-Team für einen reibungslosen Ablauf.

Zahlreiche Helfer

Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Helfern und Unterstützern, die den RoboRave durch ihr Engagement und ihre Förderung ermöglichen – darunter das Unternehmen Busch Vacuum Solutions, schreibt Kirsten Lohrmann, Geschäftsführerin des Phaenovum.

Der Publikumstag am Sonntag, 23. November, von 10 bis 16 Uhr, ist offen für alle und bietet Eindrücke für Familien und technikinteressierte Jugendliche.