Stadtentwicklung in Lörrach
: Auf dem Koechlin-Areal soll ein modernes Quartier entstehen

Wie geht es auf dem Köchlin Areal in Lörrach weiter? Das wird am Dienstag im Gemeinderat ein Thema sein.
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ov
Lörrach
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Der Blick über das Koechlin-Areal

Bernhard Konrad

Im November 2025 wurde öffentlich in den politischen Gremien über den Sachstand des Projekts Koechlin-Areal informiert. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Entwicklung des Koechlin-Areals entsprechend der gemeinsam abgestimmten Ziele und Nutzungen weiter voranzutreiben.

Mit höchster Priorität

Ein wichtiges Ziel für die Entwicklung des Koechlin-Areals ist laut städtischer Stellungnahme die Ansiedlung der Fakultät Technik der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Lörrach. Hierbei bestehe eine Konkurrenz zu einem weiteren Standort, weshalb dieser Projektbaustein mit höchster Priorität bearbeitetet werde.

Im Dezember 2025 fand ein Termin mit Vertretern der Stadt Lörrach, der Eigentümerin des Koechlin-Areals und der DHBW statt. Die DHBW wurde informiert, dass sich die Stadt Lörrach, die Politik und die Eigentümerin des Areals einig sind, auf dem Koechlin-Areal eine modernes Gewerbe-, Bildungs- und Dienstleistungsquartier zu entwickeln.

Um die Fakultät Technik der DHBW möglichst schnell zu ermöglichen, wurde vereinbart, dass bis April ein Konzept für die DHBW vorgelegt wird.

Die DHBW begrüßt die neuen Entwicklungen, weist aber darauf hin, dass für einen weiteren Standort ebenfalls ein Konzept für die Unterbringung der Fakultät Technik entwickelt werde. Die Planungen seien bereits recht weit fortgeschritten. Vom Rektor der DHBW, Prof. Jäger, wurde als Entwicklungsziel die „Hochschule des 21.Jahrhunderts“ genannt.

Moderne Hochschule

Bereits am 1. April wurde der DHBW das Konzept unter Berücksichtigung des erforderlichen Raumprogramms vorgestellt: die DHBW als Hochschule des 21. Jahrhunderts, eingebettet in das Stadtgefüge, CO2-effizient und termingerecht umsetzbar.

Diese Planungsüberlegungen mit einer Campus-Idee im Kontext zur Innenstadt wurden seitens der DHBW positiv aufgenommen. Trotz des weiten Fortschritts des konkurrierenden Standorts, kann der Projektvorsprung noch eingeholt werden. Mit Prof. Jäger und Frau Schneider (Verwaltungsdirektorin DHBW) wurde vereinbart, dass auf der Grundlage des vorgestellten Konzepts eine detaillierte Ausarbeitung erfolgt.

Aktuell finden deshalb intensive Abstimmungsprozesse mit der DHBW statt. Der Planungsprozess und die gewünschte Konkretisierung werden im Einvernehmen mit der Eigentümerin schnellstmöglich vorangetrieben.

Parallel dazu wird die Erarbeitung des Rahmenplans vorangetrieben. Da das Thema Verkehr eine wichtige Voraussetzung für die Rahmenplanung darstellt, fanden hierzu bereits verschiedene Abstimmungstermine zwischen Vertretern der Stadt, der Eigentümerin, dem Regierungspräsidium, dem Fachbüro Fichtner und der OST statt, heißt es in der Stellungnahme.

Verkehr gut planen

Gemeinsam wurde ein Aufgabenprofil erarbeitet, um möglichst zeitnah das Büro Fichtner beauftragen zu können. Voraussetzung für fundierte Bewertungen des Verkehrsthemas sind Zählungen an den Kreuzungsbereichen rund um das Koechlin-Areal.

Die Ergebnisse hierzu werden nach der Sommerpause 2026 vorgestellt, so die Fachbereichsleiter Gerd Haasis und Alexander Nöltner.