Stadtbibliothek Rheinfelden
: Die langjährige Leiterin Andrea Strecker geht in den Ruhestand

Ihre Nachfolge übernimmt mit Kira Harsch keine Unbekannte: Seit 2018 unterstützt sie das Bibliotheksteam als stellvertretende Leitung.
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(red/pm)
Rheinfelden
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Kulturamtsleiter Dario Rago verabschiedete die langjährige Stadtbibliotheksleiterin Andrea Strecker (rechts) und begrüßte ihre Nachfolgerin Kira Harsch.

Stadt Rheinfelden

Ihre Nachfolge übernimmt mit Kira Harsch keine Unbekannte: Seit 2018 unterstützt sie das Bibliotheksteam als stellvertretende Leitung.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Frau Harsch jemanden aus dem Team für die Stelle gewinnen konnten“, betonte Kulturamtsleiter Dario Rago im Rahmen eines Pressegesprächs. Durch ihre Erfahrung und ihr Wissen sei eine Fortsetzung der guten Arbeit in der Bibliothek gewährleistet.

Erinnerungen an den Umzug

Gleichzeitig dankte er der angehenden Ruheständlerin Andrea Strecker für ihre großen Verdienste um das Rheinfelder Bibliothekswesen – zunächst in der alten Stadtbücherei in der Müßmattstraße und später in den neuen Räumen im Erdgeschoss des Rathauses. Dass diese damals, kurz nach ihrem Arbeitsbeginn in Rheinfelden, entstehen konnten, findet Strecker heute noch klasse: „Wir hatten das Glück, dass 2007 die Sterne dafür günstig standen.“ Entsprechende Pläne hätten schon länger in der Schublade gelegen und konnten mit Unterstützung des damaligen Oberbürgermeisters Eberhard Niethammer umgesetzt werden.

Rund 41.000 Medien im Bestand

Der Umzug folgte im Herbst 2009 und über die Jahre konnten der Medienbestand und die Angebote nach und nach ausgebaut werden. Heute umfasst der Bestand rund 41.000 Medien. Jährlich besuchen knapp 110.000 Menschen die Bibliothek und die jährliche Ausleihe umfasst rund 123.000 Ausleihen, wovon mehr als 50 Prozent in den Bereich Kinder- und Jugendmedien fallen.

Information und Unterhaltung bieten

„Unser Anliegen war immer, etwas für Information und für Unterhaltung zu bieten“, erläutert die scheidende Bibliotheksleiterin. Der Schwerpunkt liege dabei schon immer auf der Leseförderung. Beispielhaft nennt sie hier den mehrsprachigen Vorlese-Adventskalender, den es seit 2010 gibt, sowie die Sommerleseaktion „Heiß auf Lesen“, an der die Stadtbibliothek seit 2015 erfolgreich teilnimmt.

Mit Blick auf den Ruhestand freue sie sich, die Bibliothek an ihre bisherige Stellvertreterin und damit „in gute Hände“ übergeben zu können, sagte Strecker.