St. Josefshaus Herten
: Auf den Spuren von Schwester Maria Theresia Scherer

Der generalistische Pflegeunterkurs der Theresia-Scherer-Schule wandelte auf historischen Spuren.
Von
pm
Rheinfelden
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Die Schülerinnen wurden von Schwester Christiane Kloster im Kloster Ingenbohl empfangen.

zVg/Andreas Gräff

Anlässlich des 200. Geburtstages von Schwester Maria Theresia Scherer besuchte der generalistische Pflegeunterkurs der Theresia-Scherer-Schule Ingenbohl in der Schweiz, den Ort, an dem die Namensgeberin der Schule gelebt und gewirkt hat, wie das St. Josefshaus Herten mitteilt.

International tätiger Orden

Der Orden, den Schwester Maria Theresia gemeinsam mit Pater Theodosius Florentini aufgebaut hat, ist bis heute als international tätige Gemeinschaft bekannt. Die Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz widmen sich seit dem 19. Jahrhundert der Pflege, Bildung und sozialen Unterstützung von Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen.

Im Kloster hieß Schwester Christiane die Schülerinnen willkommen und führte sie mit einer lebendigen Präsentation durch die Kindheit, das Leben und die Tätigkeit der Ordensfrau. Die Gruppe erhielt dabei einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte einer Persönlichkeit, deren Einsatz weit über ihre Zeit hinausreicht.

Anschließend zeigte Schwester Christiane die Klosterkirche mit ihren vielfältigen Erinnerungen an die Gründerin. Besonders bewegend war der Besuch der Krypta, in der die sterblichen Überreste von Schwester Maria Theresia ruhen.

Eindrucksvolle Begegnung

Zum Abschluss führte der Weg in den Pilgerdienst. Dort konnten die Besucherinnen ein nachgestelltes Arbeitszimmer mit dem originalen Schreibtisch der Schwester in Augenschein nehmen. Dieser unmittelbare Bezug zu ihrem Alltag ließ die historische Gestalt noch einmal besonders nah erscheinen.

Die Exkursion vermittelte eine eindrucksvolle Begegnung mit einer Frau, deren Werte das Leitbild der Schule nachhaltig prägen.