Spende an Schule: Wie eine Mikrofonanlage das Demokratieverständnis fördert

Bei der Spendenübergabe (v.l.): Martina Ingrasciotta, Mitglied des kommissarischen Schulleitungs-Teams, Claudia Kohleiss-Rottmann, Birgitta Bösgen und Regina Wessely von der Gruppierung Rheinfelden für Demokratie
Heinz VollmarMit der Übergabe einer neuen mobilen Mikrofonanlage an die Hans-Thoma-Schule in Warmbach förderte die Gruppierung „Rheinfelden für Demokratie“ das Demokratieverständnis der Schüler und sorgte mit der Spende dafür, dass nicht nur die Lehrer besser gehört werden, sondern auch die Kinder.
Den Schulalltag besprechen
Gut gehört und verstanden zu werden, sei ein elementares demokratisches Anliegen, so die Gruppierung. In einer Stellungnahme teilte sie mit, dass die Hans-Thoma-Schule um die Finanzierung einer mobilen Mikrofonanlage gebeten hatte, um diese vor allem bei den montäglich stattfindenden „Tierkonferenzen“ einsetzen zu können.
Bei diesen Treffen würden Fragen des Schulalltags besprochen, was dazu führe, dass die Schulkinder auch damit vertraut gemacht werden, dass man Probleme durch Besprechen und Diskussion löst. Weiter heißt es in der Stellungnahme, dass die Schulkinder erfahren können, dass gemeinsames Reden oft bessere Lösungen schaffe.
Vor Zuhörern sprechen
Die Kinder lernten in einem geschützten Rahmen vor vielen Zuhörern zu sprechen, und sie hätten die Chance, dass ihre Anliegen auch gehört werden. „Wir glauben, dass solch ein regelmäßiges Treffen der ganzen Schulgemeinschaft dazu beiträgt, sich mehr mit der Schule zu identifizieren und die Gemeinschaft auf diese Weise auch zu stärken“, so „Rheinfelden für Demokratie.“