Schülerforschungszentrum Phaenovum
: Jungforscherinnen erhalten Preise

Ein erster Platz und vier Sonderpreise: So lautet die Bilanz für die Phaenovum-Schülerinnen beim Landeswettbewerb Jugend forscht junior in Balingen.
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(red/pm)
Lörrach
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Die erfolgreichen Schülerinnen aus Lörrach und Steinen, die bei Jugend forscht junior ihre Projekte vorstellten

Phaenovum

Am 7. und 8. Mai fand in Balingen der Landeswettbewerb Jugend forscht junior Baden-Württemberg unter dem Motto „Maximale Perspektive“ statt. Sieben Schülerinnen des Phaenovum-Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck nahmen daran teil und erzielten einen beachtlichen Erfolg: Sie wurden mit einem 1. Preis sowie vier Sonderpreisen ausgezeichnet.

Der Landeswettbewerb Jugend forscht junior wird von der Stadt Balingen ausgerichtet, in Kooperation mit der Reinhold-Beitlich-Stiftung und zahlreichen Unterstützern. In der Juniorsparte von Jugend forscht ist der Landeswettbewerb die höchste Wettbewerbsebene.

Widerstandsfähigkeit von Pilzen wurde erforscht

Besonders erfolgreich waren Mia Busch (13) und Amalia Grunwald (14), beide vom Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach. Sie wurden für ihr Projekt „Radioprotektive Eigenschaften von Pilzen: Melaninbildung im Pilzmycel unter Stress“ mit dem 1. Preis im Fachbereich Biologie ausgezeichnet. Zusätzlich erhielten sie einen Sonderpreis des Erlebnisparks Tripsdrill. Die beiden Phaenovum-Schülerinnen untersuchten, warum manche Pilze in radioaktiven Umgebungen besonders widerstandsfähig sind. Im Mittelpunkt stand dabei Melanin, ein Pigment, das Pilze vor Strahlung schützen kann. Mithilfe eines Spektralphotometers analysierten sie, wie sich der Melaningehalt in essbaren Pilzen unter Stressbedingungen verändert.

Auch weitere Phaenovum-Schülerinnen wurden ausgezeichnet, teilt das Schülerforschungszentrum mit.

Schülerin aus Steinen ebenfalls ausgezeichnet

Emma Gencarelli (11) vom Meret-Oppenheim-Schulzentrum Steinen erhielt für ihr Projekt „PlastikGlow: Rotes Licht für Mikroplastik“ von der Jury einen Sonderpreis der Experimenta.

Matilda Osswald (15) und Antonia Weller (15), beide vom Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach, stellten ihr Projekt „Splash Royal“ vor und erhielten dafür den Sonderpreis der Josef Wund-Stiftung.

Estelle Rasch (14) und Juli Jauker (14), beide vom Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach, wurden für ihr Projekt „Travelling Flame“ mit dem Sonderpreis der Firma Bizerba ausgezeichnet.

Der Erfolg zeige eindrucksvoll, mit wie viel Neugier, Ausdauer und wissenschaftlichem Interesse die jungen Forscherinnen am Phaenovum arbeiten, teilt das Schülerforschungszentrum Phaenovum weiter mit.