Rheinschwimmen als Veranstaltung
: DLRG-Gruppe muss kürzer treten

Zwölf Teilnehmer werden beim Rheinschwimmen in Grenzach-Wyhlen gezählt.
Von
Heinz Vollmar
Grenzach Wyhlen
Jetzt in der App anhören

Das Rheinschwimmen ist eine personelle Belastung für die DLRG.

Heinz Vollmar

Das Schwimmen im Rhein ist bei sommerlichen Temperaturen eine willkommene Abwechslung, um sich abzukühlen. Die alljährlich stattfindenden großen Rheinschwimmen in Basel und auch das grenzüberschreitende Rheinschwimmen beider Rheinfelden sind dafür ein gutes Beispiel.

Am vergangenen Freitag fand ein Rheinschwimmen der DLRG-Ortsgruppe Grenzach-Wyhlen statt. Es war das zweite und letzte Rheinschwimmen in diesem Jahr, nachdem sich die DLRG-Ortsgruppe von den regelmäßig stattfindenden Rheinschwimmen der zurückliegenden Jahre verabschieden musste.

Als Gründe hierfür wurden auch am Freitag personelle Engpässe genannt, so dass man sich fortan schwerpunktmäßig auf das Rettungsschwimmen und die entsprechende Ausbildung im Rettungsdienst konzentrieren will. Entsprechende Aussagen traf die Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe Jasmin Lais kurz vor dem Rheinschwimmen.

Sie wies wie auch Kerstin Kock, die unter anderem für die Ausbildung in der Ortsgruppe zuständig ist, darauf hin, dass es jedoch von Seiten der Bevölkerung und auch der Gemeindeverwaltung ausdrücklicher Wunsch gewesen sei, das Rheinschwimmen in diesem Jahr nach einer ersten Veranstaltung im Juli doch noch einmal zu veranstalten.

Dem kleinen, aber gut organisierten Rheinschwimmen folgten am Freitag zwölf Teilnehmer. Sie wurden von mehreren DLRG-Rettungsschwimmern begleitet, sodass für die Sicherheit der Teilnehmer bestens gesorgt war. Hinzu kam das DLRG-Rettungsboot mit Bootsführer Dirk Hühnerbein und der Vorsitzenden Jasmin Lais, die im Notfall ebenso hätten eingreifen können, wenn einer oder eine der Rheinschwimmer Probleme bekommen hätte.

Erfreut zeigte man sich in der DLRG-Ortsgruppe, dass am letzten Rheinschwimmen in diesem Jahr sogar Teilnehmer aus dem Kleinen Wiesental mit von der Partie waren. Sie absolvierten die etwa 1,5 Kilometer lange Strecke vom Wyhlener Schacht bis zum Freibad problemlos und durften dann auch noch im Freibad kostenlos duschen. Auch dies zählte mit zum Service des Rheinschwimmens.