Popkultur-Festival in Basel
: Warum die nächste Comic Con nicht nur bunt, sondern auch lecker wird

Neben Comics, Science Fiction und Cosplay gibt es 2026 einen neuen Höhepunkt: Kulinarik. Auf der Yummy Scrummy-Bühne trifft klassische Sterneküche auf Popkultur.
Von
Jan Boller
Basel
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Popkultur trifft bei der diesjährigen Basler Swiss Comic Con auf Kulinarik.

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Die Basler Swiss Comic Con in der Messe Basel MCH hat sich zu einer Institution in Sachen Nerd-Kultur entwickelt und ist mittlerweile das größte Schweizer Festival für Popkultur, Cosplay und Gaming. An drei Tagen bietet das Festival auf einer Fläche von 100.000 Quadratmetern alles, was das Fanherz begehrt. 2026 werden von den Veranstaltern mehr als 100.000 Besucher erwartet. Was es auf Comic Cons immer auch gibt, sind die vielen Möglichkeiten zur aktiven Teilnahme. Wie immer ist das Angebot so vielfältig und umfangreich, dass nicht nur für Neuentdecker schnell den Überblick verlieren. Hier sind einige der Highlights der diesjährigen Ausgabe vom 14. bis 16. Mai:

Yummy Srummy Stage: Popkultur erobert längst nicht mehr nur Bücher, Bildschirme und Bühnen, sondern auch die Küchen: So wird die Swiss Comic Con auch zum Treffpunkt für Foodies, und Genussliebhaber. Die neue Yummy Srummy Stage will dabei Essen mit Spektakel verbinden. Ein Höhepunkt ist laut Ankündigung der Auftritt von Pascal Steffen, Küchenchef des Restaurants roots in Basel. Der als „Green Chef of the Year 2026“ ausgezeichnete Koch präsentiert seine moderne, gemüsezentrierte Küche und zeigt laut Ankündigung, wie Nachhaltigkeit und Spitzengastronomie Hand in Hand gehen.

Am Freitag ist Familientag: Kultfigur Globi sorgt gemeinsam mit Kochbuchautorin und Rezeptentwicklerin Dorrit Türck für ein interaktives Erlebnis. Mit kindgerechten, vegetarischen Rezepten lädt die Show alle Kinder zum Mitmachen und Probieren ein.

Cosplay Village: Ob Filmheld, Videospielcharakter oder Mangafigur: Cosplayer stellen ihre fiktiven Vorbilder bis ins kleinste Detail nach. Im großen Cosplay Village mit Ständen und Café trifft sich die Cosplay-Welt – mit dabei sind internationale Stargäste. Auch in diesem Jahr gibt es wieder täglich Jury-Wettbewerbe. Wer möchte, kann sich spontan auf die Bühne stellen.

Gaming-Zone: Die beste Hardware, die neuesten Spieltrends. Zum Beispiel Virtal Reality in der VR-City, die die Zukunft interaktiver Unterhaltung versprechen. Auch viele E-Sport-Organisationen haben sich angekündigt, um ihre Leidenschaft für Videospiele zu teilen und im Wettbewerb auszutragen. Dazu soll es aber auch wieder viel Gutes von Gestern geben: Analoge Flipper und Tischkickerautomaten, dazu verspricht die Retrozone ein nostalgisches Schwelgen in den Konsolenwelten des 20. Jahrhunderts.

Asian Pop Culture: Der kulturelle Einfluss aus Asien ist mittlerweile immens – und das gilt auch für Deutschland oder die Schweiz. Bubble Tea, K-Pop oder Origami-Kunst: Auf der Swiss Comic Con sollen sämtliche Facetten abgebildet werden. Dazu gehören auch Auftritte von K-Pop-Coverbands.

Book & Comic Club: Comic Cons haben ihren Ursprung in den 1970er-Jahren. Damals haben Comic-, Film- und Science-Fiction-Fans in den USA die ersten Veranstaltungen ins Leben gerufen und diese Angebote fehlen auch auf der Swiss Con nicht. Mit dabei sind Ulrich Schröder, der seit mehr als 30 Jahren Disney-Comics gestaltet oder Reinhold Kleist, der sich als Verfasser von Graphic Novel-Biographien einen internationalen Namen gemacht hat. Unter anderem hat er die Karrieren von Künstlern wie David Bowie oder Nick Cave nachgezeichnet. Daneben geben viele Künstler der amerikanischen Superheldenklassiker Marvel oder DC Comics Einblicke in ihr Schaffen.

Mittelaltermarkt:Wer es lieber traditionell mag und etwas Abstand vom Trubel der Welt von Heute und Morgen möchte, ist wahrscheinlich beim Mittelaltermarkt gut aufgehoben. Hier gibt es traditionelles Mittelalterhandwerk zu bestaunen Dazu gibt es Schwertkampf, Fechten oder Bogenschießen – zum Mitmachen und Ausprobieren. Ebenfalls dabei: Zahlreiche Mittelaltervereine aus der Schweiz.

Workshops & Panels: Popkultur lebt davon, dass sich die Fans die Techniken und Fähigkeiten ihrer Vorbilder aneignen. Workshops ermöglichen es ihnen, von Profis zu lernen, etwa beim Zeichnen, Schreiben oder bei der Herstellung von Kostümen.

Tickets: Tickets sind im Vorverkauf erhältlich: Tagestickets kosten für Erwachsene 50 Franken (55 Franken vor Ort) und für Jugendliche 33 Franken (38 Franken an der Abendkasse), Der 3-Tage-Festivalpass kostet 121 Franken für Erwachsene und 76 Franken für Jugendliche.