Pharmaindustrie in Basel: Roche plant keinen Abbau von Stellen

Der Pharmakonzern Roche plant derzeit wohl keinen Abbau von Stellen.
Michael WerndorffDie zusätzlichen Investitionen in den USA werden laut Aussage des Pharmakonzerns Roche nicht zu einem Stellenabbau in der Schweiz führen. Man rechne damit, dass die Zahl der Mitarbeiter im laufenden Jahr insgesamt stabil bleibe. „Mit unserer kürzlich angekündigten Investition von 50 Milliarden US-Dollar in den USA bekräftigen wir unser Engagement für das Gesundheitssystem und die Patienten in dieser Region“, teilte das Unternehmen der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Sonntag auf Anfrage mit. Zum jetzigen Zeitpunkt sehe Roche keine Auswirkungen der Investitionen auf die Mitarbeiter in der Schweiz und in anderen Ländern, hieß es. „Wir haben Milliarden von Schweizer Franken in unsere Aktivitäten in der Schweiz und Europa investiert und werden dies auch weiterhin tun.“ Die Stellungnahme erfolgte auf einen Bericht der „NZZ am Sonntag“ zum angekündigten Ausbau der Produktionskapazitäten in den USA durch den Konzern sowie durch die Konkurrentin Novartis. Es wurde auch über mögliche Stellenverlagerungen und einen Jobabbau in der Schweiz spekuliert. Novartis betont laut der „NZZ am Sonntag“, die Investitionen in den USA hätten keinen Einfluss auf Produktionsstätten außerhalb Amerikas. Novartis will künftig 100 Prozent seiner wichtigsten Medikamente vollständig in den USA produzieren.