Neuer Kreisvorstand
: Die Linke will starke soziale Stimme im Landkreis Lörrach werden

Zu Kreissprecherinnen wurden Lina Faller und Anne-Katrin Naujoks gewählt. Lena Wonner-Daecke übernimmt im neuen Vorstand unter anderem die Mitgliederbetreuung.
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(red/pm)
Kreis Lörrach
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Lina Faller (Kreissprecherin), Manfred Jannikoy (Schatzmeister), Lena Wonner-Daecke (Mitgliederbetreuung), Anne-Katrin Naujoks (Kreissprecherin), Volker Hügel (Kreisgeschäftsführer)

Dem Kreisvorstand der Linken gehören an (von links): Lina Faller (Kreissprecherin), Manfred Jannikoy (Schatzmeister), Lena Wonner-Daecke (Mitgliederbetreuung), Anne-Katrin Naujoks (Kreissprecherin) und Volker Hügel (Kreisgeschäftsführer).

Die Linke KV Lörrach
  • Neuer Kreisvorstand der Linken Lörrach gewählt: zwei Kreissprecherinnen Faller und Naujoks.
  • Vorstand plant, Arbeit im Landkreis auszubauen und Mitglieder stärker einzubeziehen.
  • Sozialprotest „Es reicht! – Lörrach wehrt sich!“ mit rund 250 Teilnehmenden als Auftakt.
  • Ziel ist mehr Vernetzung vor Ort – nicht nur vor Wahlen sichtbar sein.
  • Blick auf Kommunalwahlen 2029: Beteiligung und Programmdebatten im Kreisverband vorgesehen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Kreisverband will in den kommenden Jahren seine politische Arbeit im Landkreis weiter ausbauen, mehr Mitglieder aktiv einbeziehen und sich stärker mit Vereinen, Verbänden und Initiativen vor Ort vernetzen, wie die Partei im Nachgang der Mitgliederversammlung von Sonntag erklärt.

„Unser Kreisverband ist gewachsen. Jetzt geht es darum, aus diesem Wachstum auch gemeinsame politische Kraft entstehen zu lassen“, erklärt der neu gewählte Kreisvorstand. „Politische Arbeit darf nicht nur von wenigen Menschen in einem Vorstand getragen werden. Wir wollen Räume schaffen, in denen Mitglieder und Gäste ihre Ideen, Erfahrungen und Fähigkeiten einbringen und unseren Landkreis aktiv mitgestalten können.“

Der Kreisverband sehe gerade angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen die Notwendigkeit einer starken linken Stimme im Landkreis, heißt es in der Mitteilung weiter. Denn viele Menschen erlebten, dass ihre alltäglichen Sorgen und Anliegen politisch kaum noch Gehör fänden.

„Nicht nur vor Wahlen sichtbar sein“

Einen ersten wichtigen Aufschlag für eine stärkere Verankerung vor Ort sieht der neue Vorstand im Sozialprotest „Es reicht! – Lörrach wehrt sich!“, an dem sich im Juni trotz großer Hitze rund 250 Menschen beteiligten. „Der Sozialprotest hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir uns stärker mit den Menschen und Organisationen vor Ort vernetzen. Wir wollen nicht nur vor Wahlen sichtbar sein. Wir wollen langfristig Beziehungen aufbauen, zuhören, voneinander lernen und dort politische Kämpfe unterstützen, wo die Folgen sozialer Ungerechtigkeit ganz konkret spürbar werden.“

Mit Blick auf die Kommunalwahlen 2029 will der Kreisverband frühzeitig damit beginnen, linke kommunalpolitische Perspektiven für den Landkreis zu entwickeln. Dabei setzt der neue Vorstand ausdrücklich auf Beteiligung.

Nicht nur „Politprofis“ willkommen

Auch innerhalb der Partei stehen wichtige programmatische Debatten an. Im Rahmen der bundesweiten Weiterentwicklung des Grundsatzprogramms will der Kreisverband Lörrach Möglichkeiten schaffen, sich vor Ort einzubringen und gemeinsam über linke Antworten auf die großen Fragen der Zeit zu diskutieren. „Man muss kein Politikprofi sein und auch nicht schon seit Jahren Parteiarbeit machen. Wer zuhören, mitdenken, widersprechen oder ganz konkret mit anpacken möchte, ist bei uns willkommen. Wir wollen gemeinsam eine Linke aufbauen, die im Landkreis präsent ist, die zuhört – und die laut wird, wenn Menschen kein Gehör finden“, schreibt der Kreisverband abschließend.