Musikverein Feldberg
: Rockige Musik erfüllt die Paradieshalle

Der Musikverein Feldberg brachte bei seinem Jahreskonzert Rockklassiker und groovige Funktitel unter dem Motto „Stage on Fire“ zu Gehör.
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(red/pm)
Müllheim
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Der Musikverein Feldberg hatte zum Jahreskonzert unter dem Titel „Stage on Fire“ eingeladen und bot rockige Stücke dar.

Anja Rosentreter

Schon die Eröffnung ließ erahnen, dass der Jahreskonzertabend anders werden würde als die traditionellen, bisherigen, heißt es im Nachbericht des Vereins. Bei abgedunkelter, mit Vorbau versehener Bühne, die Musiker mit dunkler Brille, und passender Saaldekoration begrüßte der Vorsitzende Frank Steinger die Gäste in der vollbesetzten Halle.

Mit „Wind of Change“, ein gefühlvoll vorgetragenes Eröffnungsstück mit einer Solo-Passage der jungen Trompeterin Jana Strütt, zeigten die Aktiven sinnbildlich, dass sich der Verein nach Aussage der Moderatorin Michelle Rehberg auf neuen Wegen befindet. „Choral und Rock out“, ein altes Stück aus der Notenkiste, folgte neu einstudiert passend dem Abendmotto.

Etwas ruhiger, dennoch mit klarem Rhythmus, ging es über zu „Pasadena“. Schöne Passagen einzelner Register wechselten sich ab, heißt es. Die passende Bühnenbeleuchtung mit Lichteffekten untermalte auch dieses Stück, ließ Urlaubs- und Fernwehgefühle aufkommen. Im nächsten Rockklassiker „No Roots“ waren alle gefordert. Mit Bravour und sauberer Intonation wurde das Stück gemeistert, es wurde zum Höhepunkt vor der Pause.

Rhythmisch markant und exakt eröffneten das Bassregister und der E-Bass den zweiten Konzertteil mit „Mike Drop“. Wohlbekannte Melodien erklangen im Medley „Lady Gaga in Concert“. Etwas ruhiger mit lyrischen Passagen, dennoch rockig erklang „Like an Eagle“.

Publikum fordert frenetisch Zugaben

Für einen fulminanten Abschluss sorgte ein Konzertstück des Komponisten, Musiklehrers und Dirigenten Markus Götz aus Zell. „Hard Rock Stones“, ein Arrangement bekannter Rockstücke, wurde dargeboten mit höchster Präzision und stringenter Stabführung. Hier kam alles zur erlebnisreichen Geltung, was sich der Musikverein für das Konzert vorgenommen hatte: teamorientierte Konzertplanung, klares Dirigat, Showeffekte, begeistertes Orchester und ein dankbares, anerkennendes Publikum, das frenetisch Zugaben forderte, heißt es. Dem wurde gerne Folge geleistet.

Vorsitzender Frank Steinger mit den Jubilarinnen Sabine Back (links) und Andrea Muser

Foto: Anja Rosentreter

Der Präsident des Markgräfler Musikverbands, Bernhard Metzger, drückte seine Achtung vor dem kleinen Verein aus für die Leistung und hoffte, dass dieses Konzert dazu beiträgt, dass Nachwuchs den Weg zum Verein findet. Er ehrte für 25 Jahres aktives Musizieren Sabine Back sowie für 50 Jahre Andrea Muser. Frank Steinger schloss sich den Worten an, zollte den Ton-, Bild- und Bühnentechnikern großes Lob für die Ideen und den Einsatz.

Er dankte den Spielern, die Soloparts übernommen hatten sowie den immer wieder abrufbaren Aushilfsspielern aus Nachbarvereinen und überreichte dem Dirigenten Alexander Horst für seine Planung und großen Einsatz einen von den Aktiven gefüllten Geschenkkorb.