Metal in Weil am Rhein: Für das „Baden in Blut“-Festival gibt es Lob von allen Seiten

Die Fans hatten in diesem Jahr wieder sichtlich Spaß bei Baden in Blut.
Ines BodeEine großartige Stimmung und die freundliche Unterstützung des Wetterchefs anlässlich des 20. Metal-Festivals „Baden in Blut“ erlebten tausende Besucher sowie die Mitglieder und Helfer des Vereins Metal Maniacs Markgräflerland. Vier Tage lang wurde im Dreiländerpark mit zwanzig Live-Bands das Jubiläum gefeiert – Manuel Wegner, ein Gründungsmitglied aus der Schweiz, zieht Bilanz.
Die Stimmung eines Festivals hängt auch von der Organisation als wichtige Komponente bei einem derart großen Event ab. Hinzu kommt der unbekannte Faktor: das Wetter. Wie ist es gelaufen?
Die Organisation läuft bei uns wie ein Schweizer Uhrwerk. Sei es im Verein, im Technik-Team, bei den DRK-Rettungskräften, bei der Security-Mannschaft und so weiter. Das Wetter war, inklusive des ein oder anderen willkommenen Regenschauers, super. Am Samstag mussten wir beim Opener den Gig etwas abkürzen, da es heftig windete und wir kein Risiko eingehen wollten. Es war aber letztlich alles in Ordnung. Insgesamt lässt sich sagen, die Stimmung war überragend.
Was für ein Feedback gibt es von den Fans?
Das Resümee der Fans ist einhellig pure Begeisterung. Ich habe am Freitag mit vielen Besuchern gesprochen sowie mit einigen Fotografen. Alle waren begeistert. Der Waldkindergarten durfte Donnerstagmittag bevor es losging das Festival-Gelände besuchen. Das hat pure Freude bei den Kindern ausgelöst. Es ist uns ein unglaublich wichtiges Anliegen, dass alle Anwohner, Besucher und Fans, sei es Gross, Klein, Alt, Jung, Metal-Fan oder eben nicht, Spaß haben an diesen Tagen, dass wir alle ein gutes Miteinander haben können.
Was sagen die Bands? Gab es Lob zur Location und zur Betreuung?
Auch seitens der Bands gab es nichts auszusetzen. Dieses Jahr waren alle ausnahmslos begeistert. Alles hat geklappt, es gab keine Delays (Verzögerung) bei den Auftritten. Die Technik hat nicht gepatzt, und die häufigsten Worte Backstage waren: „Thank you“, „all good“, „perfect festival“, „perfect location“, „awesome audience“.
Gab es Kritik? Ob von Musikern oder Besuchern?
Nicht, dass ich wüsste. Sicher wird es im Nachgang Beschwerden über die Lautstärke geben. Aber wir informieren die Nachbarn rechtzeitig mit Anwohner-Briefen, die wir selbst verteilen. Enthalten ist ein Gutschein für Essen und Trinken sowie die Info, dass es lauter werden könnte.
Gibt es schon neue Ideen für 2026?
Das ist noch etwas früh, aber einige Bands sind schon gebucht. Wir versuchen, das Jubiläumsjahr zu toppen, was wirklich schwer ist.
Werden es denn 2026 wie bisher üblich drei Tage?
Stand heute: Zwei Tage.