Markt mit Programm: Beim Wälder-Früehlig in Malsburg kommt es zum Wintereinbruch

Österliches boten Aussteller im ehemaligen Saustall beim Wälder-Früehlig.
Birgit-Cathrin DuvalDiese hatten mit viel Aufwand ihre Stände dekoriert. Das Rahmenprogramm ging mit Improvisation über die Bühne.
Als Clown Peter und Assistentin Bianca kurz nach Marktauftakt um 14 Uhr mit gekonnter Jonglage und witzigen Einlagen das Publikum unterhielten, rieselte leise, aber reichlich der Schnee vom Himmel. Trotz des widrigen Frühlingswetters füllte sich der Platz rund um die Tantenmühle und Stallungen, wo zahlreiche Anbieter mit Kunsthandwerk, österlichem Schmuck und selbstgemachten Erzeugnissen vertreten waren.
Das Essensangebot konnte sich sehen lassen: Von Bärlauchsuppe über gegrillte Würste, Pommes, Flammkuchen aus dem Ofen, Frühlingsrollen, Crêpes und Waffeln reichte die Auswahl. Enges Zusammenrücken bei gemütlicher Geselligkeit herrschte in der Kaffeestube, die mit einem reichhaltigen Angebot an feinen Torten und Kuchen bestückt war und entsprechend rege Zulauf fand.
Alle vier Bürgermeisterkandidaten, einige mit ihren Familien, fanden sich ein, mischten sich unters Publikum, verweilten und suchten auch das Gespräch mit den Bürgern. Auffallend war, dass der Großteil der Besucher von auswärts gekommen war.
Nicht sicht-, aber hörbar
Der Auftritt des Schulchors, der im Hof stattfand, sorgte nachmittags für großen Zulauf. Für die anderen musikalischen Beiträge vom Jugendorchester des Musikvereins und das Spiel der Rebwälder Alphörner musste improvisiert werden. Als Bühne diente die überdachte Terrasse des Wohnhauses. Von dort waren die Musiker zwar nicht sicht-, aber immerhin gut hörbar.
Trotz des Wetterpechs waren die Aussteller ziemlich zufrieden, zog Roswitha Vollbrecht-Oßwald vom Orga-Team ein erstes Fazit. Auch der Essensverkauf lief gut, allerdings wurde weniger verzehrt als in den Jahren zuvor, was allerdings an der kalten Witterung liegen dürfte.
Markt hat einen guten Ruf
Auch im fünften Jahr zeigte sich, dass der Markt bei den Ausstellern einen guten Ruf besitzt, die das Ambiente und den Kontakt zu den Marktbesuchern schätzen und gerne wiederkommen.