Lebensmitteleinzelhandel
: Der Netto-Markt in Auggen wird umgebaut und erweitert

Im Auggener Gemeinderat wurden die Pläne für die Netto-Filiale im Ort vorgestellt.
Von
Jutta Schütz
Auggen
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Der Auggener Netto-Markt wird umgebaut.

Jutta Schütz

Die Verkaufsfläche wird um 187 Quadratmeter von 790 auf 977 Quadratmeter vergrößert werden. Für den ehemaligen Back-Shop hat sich allerdings kein neuer Betreiber gefunden.

Der Antrag auf Baugenehmigung im Kenntnisgabeverfahren lag nun dem Auggener Gemeinderat vor. Bürgermeister Ulli Waldkirch zeigte den Räten Pläne sowie Grafiken und damit Darstellungen des Umbaus per Powerpoint-Präsentation. Der Markt erhalte ein attraktiveres „Gesicht“.

Dass der Bauantrag im Kenntnisgabeverfahren erfolgt, liegt daran, dass alle Vorgaben für eine Baugenehmigung eingehalten sind. Die Erschließung des Markts erfolgt über die bestehende Zufahrt.

Um die Vergrößerung der Verkaufsfläche zu ermöglichen, hat die Gemeinde ein Stück Grünfläche am südlichen Gebäudebereich an den Marktbetreiber veräußert.

Neue Technik

Neben der Vergrößerung der Verkaufsfläche sind weitere bauliche Anpassungen vorgesehen, denn der Markt sei in die Jahre gekommen, erklärte Waldkirch. Personal- und Technikräume werden modernisiert. Die Technik insgesamt muss erneuert werden.

Das äußere Erscheinungsbild wird sich ändern, der Markt soll von der Höhe her etwas über die Photovoltaikanlage hinausragen. 82 Stellplätze und 22 Fahrradabstellplätze sind nachgewiesen. Parkplätze und Stellplätze müssen allerdings von der Lage her teils angepasst werden, so würden etwa die Fahrradabstellplätze und auch die Ladesäulen etwas verschoben, informierte der Bürgermeister.

Ein Wermutstropfen sei, „dass kein neuer Backshop kommt – vor zwei Jahren hatte die Bäckerei Gehri von heute auf morgen den Verkauf im Eingangsbereich des Netto-Markts eingestellt“, erinnerte Waldkirch. Er sei froh, dass es im Kernort mit der Bäckerei Singer noch eine gute Bäckerei gebe. Diese habe allerdings eingeschränkte Öffnungszeiten. Die Fläche des ehemaligen Backshops im Netto-Markt werde nun in die neue Verkaufsfläche integriert werden, gab der Bürgermeister weiter.

Sechswöchige Schließung

Die meisten Umbauten werden im laufenden Betrieb erfolgen. Eine Ausnahme bilden die Installationen der neuen Kassensysteme. „Wenn diese Einbauten laufen, wird der Markt sechs Wochen schließen“, erläuterte Waldkirch. Netto wolle die Schließzeit so kurz wie möglich halten, da bekannt sei, dass Kunden während dieses Zeitraums auf andere Läden ausweichen und vielleicht nur zögernd zurückkommen.

„Wir sind jedenfalls zufrieden, wenn der Lebensmittelmarkt nach Abschluss aller Arbeiten neu und modern aussieht“, schloss er. Der Gemeinderat nahm den Antrag zum Um- und Anbau des Netto-Markts zur Kenntnis.

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