Landwirtschaft: Im Baselbiet gibt es immer weniger Bauernhöfe, aber diese werden immer größer

Der Großteil der landwirtschaftlichen Betriebe im Baselbiet wird konventionell bewirtschaftet (Symbolfoto).
Pixabay/Freddy- Im Baselbiet gibt es weniger Höfe, zugleich wachsen die Betriebe weiter.
- 2025 zählte der Kanton 847 Betriebe – 22 weniger als im Vorjahr.
- Der Bio-Anteil sank erstmals seit 2010 leicht auf 19 Prozent.
- Große Höfe ab 30 Hektar nahmen zu, kleine und mittlere gingen zurück.
- Pro Betrieb gibt es deutlich mehr Geflügel und Schweine; mehr Menschen arbeiten Teilzeit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
686 Betriebe wurden konventionell und 161 biologisch bewirtschaftet. Der Bio-Anteil betrug voriges Jahr 19 Prozent. Im schweizweiten Vergleich liegt der Kanton Basel-Landschaft weiterhin
über dem nationalen Durchschnitt von 16,9 Prozent.
Strukturwandel ist in vollem Gang
Der Strukturwandel hin zu größeren Betrieben setzte sich fort. Die Zahl der Bauernhöfe mit weniger als 10 Hektar Nutzfläche sank gegenüber dem Vorjahr um 13 Einheiten (-5,8 Prozent) auf 210
Betriebe. Auch die Anzahl mittelgroßer Betriebe nahm ab.
293 Großbetriebe im Kanton
Demgegenüber legten die Großbetriebe mit 30 und mehr Hektar leicht zu. Drei kamen gegenüber dem Vorjahr hinzu, sodass der Kanton 293 (+1 Prozent) Großbetriebe zählte. Seit 2001 hat sich der Anteil der großen Bauernhöfe von 16 auf 35 mehr als verdoppelt.
Deutlich mehr Hühner und Schweine pro Betrieb
Immer weniger Betriebe bewirtschaften dementsprechend immer größere Tierbestände, besonders in der Geflügel- und Schweinehaltung. Beim Geflügel vervierfachte sich die durchschnittliche Anzahl Tiere pro Betrieb seit 2001. Die Höfe hielten im Durchschnitt doppelt so viele Schweine. Bei den Rindern fiel der Anstieg im gleichen Zeitraum mit 40 Prozent moderater aus.
Mehr Menschen arbeiten in Teilzeit
Die 847 Betriebe beschäftigten letztes Jahr insgesamt 2777 Personen, acht mehr als im Vorjahr. Rund 61 Prozent der Beschäftigten waren Männer, 39 Prozent Frauen. Das Geschlechterverhältnis hat sich in den letzten 20 Jahren kaum verändert, wie es im Kommuniqué heißt.
Rund 59 Prozent der Beschäftigten arbeiteten Teilzeit, also mit einem Beschäftigungsgrad von weniger als 75 Prozent. Seit 2001 ist der Anteil der Teilzeitbeschäftigten bei den Baselbieter Höfen von 53 auf 59 Prozent gestiegen, wie das Amt für Daten und Statistik weiter schreibt.