Kreis Lörrach: Kliniken stellen die Weichen

Der Chefarzt für Innere Medizin der Kreiskliniken Lörrach Hans-H. Osterhues (Mitte) freut sich über zwei neue Oberärzte: Samuel Hemmerling (links) wird in der Notaufnahme tätig sein, Volker Brass in der Gastroenterologie. Foto: Gerd Lustig
Die OberbadischeLörrach (lu). Die Kliniken des Landkreises Lörrach stellen bereits Weichen für die Zukunft und das für das Jahr 2025 geplante neue Zentralklinikum. Mit Volker Brass (43) in der Gastroenterologie und mit Samuel Hemmerling (35) in der Notaufnahme wurden zum Monatsanfang zwei wichtige internistische Oberarztstellen besetzt. „Wir sind froh und stolz, dass wir für diese zukunftsträchtigen Schaltstellen jeweils Wunschkandidaten gefunden haben, das muss gefeiert werden“, zeigte sich Hans-H. Osterhues, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, bei der gestrigen Vorstellung der neuen Kollegen sehr zufrieden mit der Besetzung der beiden zuletzt vakanten Stellen. Insgesamt sieht er die GmbH von ärztlicher Seite her gut aufgestellt. Es fehlt aktuell nur noch der leitende Oberarzt in der Onkologie. Auch Kliniken-Geschäftsführer Armin Müller sieht die GmbH auf einem guten Weg. „Unser Haus ist attraktiv für junge Fachärzte, und auch die Perspektiven, was die medizinische Qualität angeht, sind sehr gut“, sagte er.
Volker Brass, der zuletzt geschäftsführender Oberarzt der Inneren Medizin II an der Uniklinik Freiburg war, ist Spezialist auf den Gebieten Gastroenterologie und Endoskopie sowie der Hämatoonkologie. Der aus Ludwigshafen stammende 43-Jährige, der an der Uni Freiburg studierte, war auch in der wissenschaftlichen Grundlagenforschung tätig. Durch das künftige Zentralklinikum sieht er am Standort Lörrach eine große Chance, Gestaltung und Ausrichtung des Bereichs Gastroenterologie sowie auch den weiteren Ausbau des interdisziplinären Zentrums voranzutreiben.
Samuel Hemmerling kommt aus Lörrach und hat in Freiburg studiert, wo er danach auch den Facharzt Innere Medizin gemacht hat. Tätig war er bislang zudem am Herzzentrum in Bad Krozingen sowie als Notarzt im Landkreis Lörrach. Als „großes Glück“ bezeichnete er es, jetzt diese neue Stelle bekommen zu haben. „Ich sehe es als Vorteil, künftig die Notfallmedizin nach vielen Jahren auf der Straße jetzt auf der anderen Seite kennenzulernen“, so der 35-Jährige.