Konzert der Stadtmusik Lörrach
: Eine musikalische Hochzeitsreise lockt in den Burghof

Das große Jahreskonzert der Stadtmusik Lörrach im Burghof steht unter einem bemerkenswerten Titel.
Von
pm/red
Lörrach
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Die Musiker beim Jahreskonzert 2025

Benedikt Walter

Das große Jahreskonzert der Stadtmusik Lörrach findet am Samstag, 28. März, um 20 Uhr, im Burghof Lörrach statt. Einlass ist bereits um 19 Uhr. Der Abend steht unter dem Titel „Hochzeiten und ein Todesfall“.

Unter der Leitung von Phillip Boyle spielt das Blasorchester Hochzeitsmusik aus der Romantik sowie aus verschiedenen Kulturen.

Jugendensemble Brombach spielt mit Stadtmusik

Einen Teil des Programmes gestaltet das Jugendorchester der Stadtmusik zusammen mit dem Jugendensemble des Musikvereins Brombach unter der Leitung von Jasmin Weinelt. Für zwei Stücke tut sich der Nachwuchs mit der Stadtmusik zu einem rund 60-köpfigen Orchester zusammen.

Den Anstoß zum Thema gab der Feierliche Einzug aus Richards Wagners „Lohengrin“. Das Stück, das in der Oper Elsas Prozession zur Kathedrale von Antwerpen begleitet, war ursprünglich fürs Adventskonzert der Stadtmusik Lörrach zum Thema „Kathedralen“ vorgesehen.

Der Titel wiederum spielt auf die britische Filmkomödie „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ an, aus dessen Soundtrack die Stadtmusik beim Jahreskonzert 2025 ein Stück gespielt hatte. Davon ausgehend stellte Phillip Boyle eine musikalisch internationale Hochzeitsreise zusammen.

Sommernachtstraum und Popsong

Zu hören ist bei dem rund zweistündigen Konzert neben dem Wagner-Werk der bekannte Hochzeitsmarsch aus Felix Mendelssohn Bartholdys Schauspielmusik zu „Ein Sommernachtstraum“ und der Popsong „Marry you“ von Bruno Mars.

Die musikalische Hochzeitsreise führt mit Filmmusik nach Indien, mit einem Volkslied nach China, mit einer Tarantella nach Italien, mit einem Marsch in den Norden Norwegens, mit einer Brass-Party auf den Balkan, mit „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ in die Märchenwelt und mit Klezmer-Melodien nach Osteuropa.

Einen Gegenpol zu den meist fröhlich-lebhaften Klängen schafft Edvard Griegs Trauermarsch - der Todesfall.

Der Eintritt ist frei. Bei einer Kollekte am Ende wird um Spenden gebeten.