Großbrand in Lörrach-Stetten
: Betroffene Familie dankt Helfern

Die Familie Bredemeier ist vom Großbrand in Stetten betroffen. Wie es ihnen derzeit geht, haben sie erzählt.
Von
Anita Indri-Werner
Lörrach
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Marcel und Janna Bredemeier

Anita Indri-Werner

Auch vom Brand betroffene Familien waren zur Auszählung am Sonntagabend gekommen. Christian Mauch bot seine Hilfe bei Fragen an, was gerne angenommen wurde.

Unter den vom Brand geschädigten Familien befanden sich Marcel und Janna Bredemeier. Ihr Haus ist total abgebrannt und unbewohnbar geworden. „Ich bin froh, dass wir mit den Kindern und unserem Hund schnell das Haus verlassen haben“, sagt Janna Bredemeier. Es ginge ihr gut, stellt sie fest, es hätte alles viel schlimmer kommen können. „Unser Haus ist total zerstört. Aber materielle Dinge könnten ersetzt werden, Menschenleben nicht.“ Vor diesem Hintergrund ginge es ihr gut. Sie sei überwältigt von so viel Hilfe, ihr fehlten die Worte.

Gerne würde sie sich bei dem Autofahrer bedanken, der die Familie beim Kreisel betreut hat.

Autofahrer hilft der Familie in der Nacht spontan

Spontan habe er angehalten, die Kinder in das warme Auto gesetzt und ihr selbst, da sie in der Nacht barfuß war, etwas zum Wärmen der Füße gegeben. Sie habe so unter Schock gestanden, dass sie gar nicht gemerkt habe, dass sie keine Schuhe anhatte. Die Menschlichkeit, die ihnen in der Stunde der Not begegnet sei, das sei ein Zeichen der Hoffnung.

In der Familie gibt es auch noch den Dackelmops Frieda. Auch dieser wurde mit Spenden bedacht. Noch am Abend der Auszählung wurde den Bredemeiers ein Gutschein für Frieda überreicht.

Trotz allem will die Familie positiv denken

Jetzt müsse alles mit der Versicherung geklärt werden, stellt Marcel Bredemeier im Gespräch fest. Auf jeden Fall sei nun für die Zukunft eines besonders wichtig: „Wir versuchen, positiv zu denken.“

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Beitrags hatten wir den falschen Familiennamen verwendet. Wir haben das korrigiert und entschuldigen uns dafür.