Gesundheitszentrum Grenzach-Wyhlen: Einblicke in ein Vorzeigeprojekt

Im künftigen Gesundheitszentrum im Solvay-Areal
Heinz VollmarMit einem erneuten Besuch des geplanten Gesundheitszentrums im ehemaligen „Saueressig-Areal“ im Gebiet Solvay in Wyhlen bekundete der FDP-Ortsverband Grenzach-Wyhleerneut sein Interesse, aktiv mitzureden und das Geschehen mitzugestalten. Mit dieser Aussage hatte der FDP-Ortsverband die Mitglieder zur Besichtigungstour eingeladen.
Einen Schwerpunkt setzte der Verband auf den Fortschritt der konzeptionellen Entwicklung wie auch auf die Erschließung des gesamten Umfelds des geplanten Gesundheitszentrums. Die FDP-Ortsverbandsvorsitzende Yvonne Ambros ging daher auch auf das städtebauliche Konzept für das ehemalige Wetzel-Areal ein. So auch auf die Frage, inwieweit die Besitzer des geplanten Gesundheitszentrums in den Entscheidungsprozess eingebunden waren.
Jörg Bosch, Lörracher Orthopäde und einer der drei Besitzer und Investoren des geplanten Gesundheitszentrums, sagte, dass man in die beschlossene Straßenführung nicht direkt eingebunden gewesen sei. Man akzeptiere jedoch, das Mischgebiet von der Gewerbestraße beziehungsweise dem Langetränkeweg aus anzubinden, während die Solvaystraße am im Bau befindlichen Gesundheitszentrum als Sackgasse mit einem Wendehammer enden werde.
Einige Fragestellungen
Der Besuch des FDP-Ortsverbands diente auch der Frage, wie eine Kooperation mit der Gemeinde im Hinblick auf das Gesundheitszentrum entstehen könnte. Darüber hinaus standen die wirtschaftliche Nutzung durch die Entstehung von Arbeitsplätzen, als Ausbildungsstandort für Physiotherapeuten, Schwimmschule und Gastro-Betrieb im Fokus. Weitere Fragen beschäftigten sich mit einer etwaigen Nutzung des Schwimmbads im künftigen Gesundheitszentrum durch die Allgemeinheit und dem Schwimmunterricht als Bildungsauftrag.
Der bauliche Fortschritt
Der Ortsverband und die FDP-Gemeinderäte sicherten ihre Unterstützung bei der Klärung von allen anstehenden Fragen und Problemen zu. Bosch betonte das gute Einvernehmen mit der Gemeinde und dem Bürgermeister. Was sich derweil baulich seit über einem Jahr im künftigen MVZ getan hat, konnten die Besucher bei einem Rundgang durch das völlig entkernte Gebäude hautnah miterleben. So auch die immensen Betonarbeiten sowie die bereits fertiggestellten Schwimmbecken und die Vorbereitungsarbeiten für die künftige Inneninfrastruktur.
Im Außenbereich beeindruckten die fertiggestellten Gebäude für eine nachhaltige Energieversorgung des MVZ wie auch für das gesamte Areal inklusive dreier Energiespeicher.