Gemeinsam in Weil am Rhein: Herbstübung mit großer Beteiligung

Die Feuerwehr hatte im Rahmen der Übung mehrere Personen zu retten, auch mit der Drehleiter.
Feuerwehr WeilDas Aufsehen war groß am Sonntagvormittag, als ab 9 Uhr die Abschlussübung der Abteilung Haltingen gemeinsam mit dem DRK-Ortsverein Weil-Haltingen anstand. Gleich mehrere Fahrzeuge rückten aus, um den Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Heldelinger Straße, zwischen Märktweg und einem Discounter gelegen, zu löschen – so die Annahme. Unterstützung kam von der Abteilung Stadt mit der Drehleiter.
Einsatz im Unterdorf
Das Szenario welches sich die Verantwortlichen ausgedacht hatten, war ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus im Haltinger Unterdorf. Wie bei einem vergleichbaren realen Ereignis rückte dazu ein ganzer Zug der Abteilung Haltingen aus: Ein Führungsfahrzeug, zwei Löschfahrzeuge und die Drehleiter kamen als erstes zum Einsatz.
Drittes Löschfahrzeug
Aufgrund der starken Übungsbeteiligung konnte noch ein drittes Löschfahrzeug besetzt werden. „Dies wird bei solch einem Szenario in der Realität durchaus gebraucht“, erklärt Gerold Engler, zuständig für die Pressearbeit bei der Feuerwehr Weil am Rhein, in seinem Bericht.

Der DRK-Ortsverein Weil am Rhein-Haltingen beteiligte sich an der Übung.
Foto: Feuerwehr Weil am RheinDa eine größere Anzahl an Verletzten gemeldet war, wurde bei der Alarmierung direkt der DRK-Ortsverein hinzugezogen. Schlussendlich galt es mehrere Personen aus dem Gebäude zu retten und zu versorgen. Diese hatten das Gebäude nicht verlassen können, da das Treppenhaus des Gebäudes verraucht war.
Brand im Obergeschoss
Mehre Trupps der Feuerwehr gingen unter Atemschutz gegen den Brand und zur Menschenrettung vor. Der fiktive Brand war in einer Wohnung im ersten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses ausgebrochen.

Unter Atemschutz ging es für die Feuerwehrleute in das verrauchte Gebäude.
Foto: Feuerwehr WeilMittlerweile können solche Übungen so realistisch dargestellt werden, dass der künstliche Brandrauch so dunkel wird wie in der Realität. „Dies hilft ungemein, uns besser auf Situationen in Einsätzen vorzubereiten, in denen es schnell gehen muss“, bedeutet Engler. Die Personen wurden von den vorgehenden Trupps und per Drehleiter gerettet und dann dem Deutschen Roten Kreuz zur Versorgung und Betreuung übergeben.

Fallback Image SB
Schwarzwälder BoteDas Gebäude wurde von den beteiligten Kräften unter Atemschutz vollständig kontrolliert, um keine Personen oder Gefahren zu übersehen.
41 Kräfte beteiligt
Insgesamt waren 41 Kräfte der Feuerwehr und des DRK mit acht Fahrzeugen an der Übung beteiligt. Übungen dieser Art gehen nicht ohne die Gebäudeeigentümer. Das Übungsobjekt wurde von Rose Bau aus Lörrach zur Verfügung gestellt. Dafür galt von allen Beteiligten einen großen Dank für die Bereitschaft.