Gelebte Nachbarschaft in Lörrach
: Wie war es beim Suppenfest in der Homburgsiedlung

Pünktlich zum Suppenfest der Siedlergemeinschaft kam der Sommer zurück. Und das Publikum strömte in Scharen.
Von
Gottfried Driesch
Lörrach
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Beim Siedlerfest im Homburg war kaum noch ein freier Platz zu finden.

Gottfried Driesch

Der alte Baumbestand auf dem „Lindenplatz“ genannten Festgelände spendete wohltuenden Schatten. Wie jedes Jahr hatten zahlreiche Helfer das große Zelt aufgebaut. Bereits am Samstag. kurz nach Festbeginn um 18  Uhr hatten die Helfer am Grill und die Bedienungen alle Hände voll zu tun. Schon gegen 19 Uhr war kein Platz mehr frei.

Gemütliche Atmosphäre

Die Stimmung im Festzelt war ausgesprochen fröhlich und gemütlich. Prominentester Besucher war Oberbürgermeister Jörg Lutz, der sich sichtlich wohl fühlte.

In diesem Jahr stand das Siedler-Sommer-Suppenfest erstmals unter der Regie des im März dieses Jahres angetretenen siebenköpfigen Vorstandsteams der Siedlergemeinschaft. Nach 45 Jahren als Vorstand war Jörg Lievert zurückgetreten (wir berichteten). Jetzt hatte er mit seinen großen Erfahrungen tatkräftig den neuen Vorstand unterstützt. Vieles hatten die neuen Organisatoren übernommen.

Die Speisekarte war wie gewohnt. Vorstandsmitglied Ralph Knall verriet im Gespräch, dass man 400 Bratwürste, 160 Steaks, 180 Kilogramm Pommes frites und 500 Liter Bier sowie alkoholfreie Getränke besorgt habe. Am Sonntag standen die traditionelle Gemüsesuppe mit Rindfleisch und zwei kalte, vegetarische Suppen auf dem Speiseplan. Ferner standen 35 von den Siedlern selbstgebackene Kuchen bereit. Als besondere Spezialität waren auch wieder die Siebenbürger Baumstriezel im Angebot.

Neuerungen

Aber auch einige Neuerungen wurden eingeführt. So musste man vor dem Verzehr zunächst Wertbons an der Kasse kaufen. Die Bedienungen nahmen kein Geld mehr an. Der Küchenbereich war weiter nach hinten verschoben worden, um im Festzelt mehr Platz zu schaffen. Wer wollte, konnte eine kleine Spende für das Kinder- und Jugendhospiz der Malteser in einen Kasten werfen.

Der Reinerlös des Festes soll in die Infrastruktur der Siedlergemeinschaft fließen. Wie Ralph Knall sagte, müsse dringend ein regendichtes Zelt für den Küchenbereich angeschafft werden.

Musikalische Unterhaltung.

Wie in den Vorjahren spielte wieder die Dixieland-Band „Geifersepp & thä Schtüehlgang Stompers“ schwungvoll auf. Für den Sonntag wurde der Gesangverein Wollbach eingeladen. Danach fungierte einer der Siedler als DJ.

Start am Sonntag war wie immer der Gottesdienst im Siedlerzelt, heuer von Ernst Volz gehalten.