Finanzspritze in Weil am Rhein
: Der Umbau von „Haus Gilbert“ wird teurer

Warum die Sanierung des „Hauses Gilbert“ für die Stadtwerke deutlich teurer wird, erläuterte deren Leiter Markus Indlekofer im Finanzausschuss.
Von
Beatrice Ehrlich
Weil Am Rhein
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Bis Oktober soll das Haus Gilbert in neuen Glanz erstrahlen. Dann ziehen dort die Weiler Stadtwerke ein (Archivbild).

Beatrice Ehrlich

Voraussichtlich im Oktober ziehen die Stadtwerke Weil am Rhein von ihrem bisherigen Sitz im Weiler Rathaus in das „Haus Gilbert“ auf der Leopoldshöhe, nahe der Weiler Stadtbibliothek um. Der Umzug werde noch vor der Ablesekampagne im Herbst erfolgen, versicherte Indlekofer dem Finanzauschuss in dessen jüngster Sitzung.

In dem Verwaltungsgebäude waren in der Vergangenheit das Kulturamt und später die Volkshochschule untergebracht.

Nun sollen dort der technische und der organisatorische Bereiche der Stadtwerke unter einem Dach zusammengeführt werden. Damit alles passt, laufen zur Zeit Umbauarbeiten an dem Bestandsgebäude.

Da diese kostspieliger ausfallen als gedacht, bat Indlekofer den Ausschuss um eine Erhöhung der entsprechenden Baufreigabe von bisher 300 000 auf 426 000 Euro.

Allein für den Brandschutz fallen 58 000 Euro zusätzlich an, führte der Erste Technische Leiter der Stadtwerke aus. Größter Posten sei dabei der verpflichtend vorgeschriebene Brandschutzunterbau unter der Kellerdecke mit 20 000 Euro. Weitere Steckdosen mit Verkabelung sowie jeweils eine weitere Netzwerkdose pro Arbeitsplatz schlagen mit rund 39 000 Euro zusätzlich zu Buche.

Die Malerarbeiten kosten 10 000 Euro mehr als geplant, da nun doch die gesamte Außenfassade neu gestrichen werden soll.

Entsprechend der Projektkosten erhöhen sich die Planungskosten des Architekten.

Zur Deckung dieser Maßnahmen schlug Indlekofer die Verwendung von Mitteln für die Kanalsanierung Ötlingen vor, die dieses Jahr nicht mehr durchgeführt werde. All dem stimmte der Ausschuss einstimmig zu.