Feuer in Grenzach-Wyhlen
: Im TEDI-Laden hat es am Samstag gebrannt

Verletzt wurde niemand. Das Ladengeschäft ist laut Polizei bis auf Weiteres unbrauchbar, der Schaden wird auf etwa 250 000 Euro geschätzt.
Von
Heinz Vollmar
Grenzach Wyhlen
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Das Gebäude war stark verqualmt.

Heinz Vollmar

Zu einem Großeinsatz von Feuerwehren aus Grenzach-Wyhlen, Rheinfelden, Lörrach und anderen umliegenden Ortschaften kam es am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr, als ein Feuer im TEDI-Haushaltswarengeschäft an der Basler Straße gemeldet wurde.

Verletzt wurde niemand. Das Ladengeschäft ist laut Polizei bis auf Weiteres unbrauchbar, der Schaden wird auf etwa 250 000 Euro geschätzt. Das im Laden zerstörte Inventar wird mit etwa 180 000 Euro beziffert. Direkt oberhalb des Geschäfts befinden sich mehrere Wohnungen. In der Zwischendecke kam es zu einer starken Rauchentwicklung, aber nicht zu einem Vollbrand. Die Brandursache ist noch unklar. Die Ermittlungen werden beim Polizeiposten in Grenzach-Wyhlen geführt. Wie Verkäuferinnen berichteten, brannte plötzlich ein Regal mit Süßigkeiten inmitten des Ladens, worauf sie umgehend die Feuerwehr alarmierten.

Knall gehört

Ein ebenfalls im Laden befindlicher Kunde sagte gegenüber unserer Zeitung, dass er kurz zuvor Geräusche hörte, die sich wie von Silversterknallern ausgelöst anhörten. Ein Mitarbeiter eines neben dem TEDI-Laden angesiedelten Wettbüros teilte ebenfalls mit, dass er einen Knall gehört haben will. Zuordnen konnte er diesen nach eigenem Bekunden jedoch nicht. Infolge des Brandes wurde das gesamte Gebäude verqualmt. Alle Wohnungen und die übrigen Läden mussten evakuiert werden.

Rund 100 Retter standen am Samstag im Einsatz.

Foto: Heinz Vollmar

Die Feuerwehren waren schnell vor Ort und ergriffen erste Maßnahmen, um die gesamte Umgebung abzusichern, während von Seiten der Basler Straße und vom Hinterhof des Gebäudekomplexes eine Vielzahl an Einsatzkräften den Brand und die große Qualmentwicklung bekämpften. So auch mit Atemschutztrupps, die bis ins Innere des Gebäudes vorrückten, um den Schaden so gering wie möglich zu halten.

Etwa 100 Retter im Einsatz

Von der hinteren Seite des Gebäudes musste dazu auch eine verschlossene Tür aufgeflext werden, um ins Innere des verqualmten Anwesens zu gelangen.

Im Laufe des Einsatzes traf daher auch ein Bevölkerungsschutz-Einsatzfahrzeug der Feuerwehr des Landkreises am Einsatzort ein, und auch Polizeibeamte aus Rheinfelden und aus Weil am Rhein waren vor Ort, um das Brandereignis aufzunehmen. Insgesamt waren ersten Schätzungen zufolge mehr als 100 Feuerwehrleute, DRK- und THW-Einsatzkräfte vor Ort, um Brand und Folgen für den gesamten Gebäudekomplex zu bekämpfen. Der Verkehr musste weiträumig umgeleitet werden, die Nachlöscharbeiten dauerten laut Polizei noch am Abend an.