Fernbus aus Barcelona
: Mutmaßlich zwölf Kilogramm Marihuana am Autobahnzoll in Weil am Rhein entdeckt

Zwölf Kilogramm Marihuana haben Zollbeamte am Autobahnzoll Weil am Rhein in einem Fernbus aus Barcelona entdeckt. Der mutmaßliche Besitzer kam ins Gefängnis.
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(red/pz)
Weil Am Rhein
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Rund zwölf Kilogramm Marihuana in 15 Päckchen haben Zollbeamte am Autobahnzoll in Weil am Rhein in einem Fernbus aus Barcelona entdeckt (Symbolbild)

Leonie Asendorpf/dpa

Bei der Kontrolle eines Fernbusses aus Barcelona, der übers Zollamt Weil am Rhein-Autobahn einreiste, haben die Beamten des Hauptzollamts Lörrach auf einen Koffer, der zunächst keinem der Busreisenden zuzuordnen war. Auch stellten die

Beamten in der Ablage über dem Sitzplatz eines Fahrgasts einen Rucksack fest,

der diesem angeblich nicht ebenfalls nicht gehöre, er habe nur eine

Einkaufstasche bei sich.

Die Beamten öffneten beide Gepäckstücke und stießen im Koffer auf 15 in Plastikfolie verschweißte rechteckige Päckchen sowie im Rucksack auf ein weiteres, das identisch verpackt war. Augenscheinlich enthielten alle Päckchen Marihuana – insgesamt rund zwölf Kilogramm, wie das Hauptzollamt in seiner Mitteilung schreibt.

Die Antworten des Reisenden mit der angeblichen Einkaufstasche auf die Fragen der Zollbediensteten und die Gesamtumstände begründeten den Verdacht, dass er der Besitzer der beiden kontrollierten Gepäckstücke sei.

Die Zollbeamten nahmen den Mann deshalb nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lörrach vorläufig fest und leiteten gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Cannabis in einem besonders schweren Fall ein.

Gegen den Tatverdächtigen wurde durch den Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Lörrach ein Haftbefehl erlassen und der Tatverdächtige anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Das Zollfahndungsamt Stuttgart hat die weiteren Ermittlungen übernommen.