Fasnachtsausklang in Hüsingen
: Gelebte Tradition beim Scheibenfeuer

Ein langer Fackelwurm mit mehr als 60 Kindern und erwachsenen Begleitpersonen zog am Sonntag vom Feuerwehr-Gerätehaus Hüsingen aus zum Feuerplatz zum Scheibenfeuer.
Von
Vera Winter
Steinen
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Das Scheibenfeuer loderte kräftig.

Vera Winter

Ein langer Fackelwurm mit mehr als 60 Kindern und erwachsenen Begleitpersonen zog am Sonntag vom Feuerwehr-Gerätehaus Hüsingen aus zum Feuerplatz zum Scheibenfeuer. Von dort aus sah es beeindruckend aus, wie der Umzug sich über die Adelhauserstraße her schlängelte.

Abteilungskommandant Peter Kuder und Stellvertreter Jens Richwalsky verteilten an die Kinder Fackeln, Ortsvorsteher Jürgen Schäfer Verzehrbons. Dann durften sie am riesigen Holzstoß mit ihren Fackeln das Feuer entfachen.

Der Wind sorgte dafür, dass sich eine Rauchsäule über den Gästen ausbreitete. Die Hüsinger Feuerwehrleute hatten keine Mühen gescheut, um es den Besuchern so angenehm wie möglich zu machen. Neben dem Aufbau des Holzstoßes und Tischen hatten sie den Boden bedeckt mit einer dicken Holzhackschnitzelschicht, so dass die Füße trocken blieben und die Besucher weich standen. Am Getränke- und Speisewagen sowie an der Schnaps- und Likörbar konnte man den Abend auch kulinarisch genießen. An den kleinen Feuern wurden hunderte von Scheiben zum Glühen gebracht, die von Alt und Jung mit Schwung ins Tal hinabgeschleudert wurden.