Familienzentrum Rheinfelden: Programm bietet Neues und Vertrautes

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Schwarzwälder BoteIn vielen Bereichen ist das Familienzentrum regelmäßig am Puls der Zeit. Bereits bei der Mitgliederversammlung (wir berichteten) wurde das Thema „Lebenslanges Lernen“ ausführlich beleuchtet. Nun geht es beim „FamZe“ in die Umsetzung, was einige Veränderungen im Tagesgeschäft mit sich bringt.
Neue Helfer sind willkommen
Durch das Präsenzstudium ergeben sich einige terminliche Verschiebungen am Standort Rheinfelden. Denn dadurch, dass die Mitarbeiterinnen Franziska Wehber und Franziska Werbing berufsbegleitend zwei Tage in der Woche an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Muttenz soziale Arbeit studieren werden, müssen ihre Tätigkeitsschwerpunkte auf andere Wochentage verlegt werden. Beide werden von FamZe-Geschäftsführerin als Praxisanleiterin in der Einrichtung begleitet. Die von Werbing geleitete „Familienküche international“ findet nun immer mittwochs ab 12.30 Uhr statt. „Wir sind immer auf der Suche nach neuen Köchen“ eröffnet die gebürtige Fränkin neugierigen Personen die Möglichkeit zur Unterstützung des Teams. Jede Woche gibt es Essen aus einer anderen Nation. „In Franzis Fall ist auch Badisch exotisch“, lacht man zusammen am Gesprächstisch.
Neues Konzept für die Flyer-Produktion
Franziska Wehber zeichnet für die offenen Treffs am Rheinfelder Standort verantwortlich. Künftig finden keine regelmäßigen Veranstaltungen mehr am Freitagmorgen statt. Dafür wandert der „Tag der Vielfalt“ auf Mittwoch und das Zwergencafé für Kinder ab dem Laufalter auf Donnerstag. Ohne Anmeldung kann man zum Frühstück und Themenbesuch zwischen neun und zwölf Uhr kommen.
„Das Studium der beiden hat auch weitere Frauen bestärkt, sich nochmals weiterzubilden“, freut sich FamZe-Geschäftsführerin Birgitt Kiefer über die Vorbildfunktion. Nach personellen Schwierigkeiten konnte zudem „Nachwuchs“ für den Kinderkleiderladen gefunden werden, der nun von Montag bis Freitag morgens wieder geöffnet hat.
Aus Zeit- und Umweltaspekten heraus wurde das bisherige Programmheft nicht mehr in seiner bisherigen Form herausgegeben. Stattdessen sollen verschiedene Einblatt-Broschüren als Handreichung zielgerichtet informieren. Über QR-Codes kommt man dann zu weiteren Infos im Internet auf der Vereinshomepage.
Dort bietet das FamZe nun auch einen Kalender mit verschiedenen Funktionen an, wie die Projektverantwortliche Leony Stabla erzählt. Parallel wird Susanne Göb sich um die Aushänge kümmern, mit denen an den drei Standorten informiert wird. „Die Postkarten laden auch dazu ein, die Termine am heimischen Kühlschrank aufzuhängen“, freut sich Birgitt Kiefer.
„Wir entwickeln uns im laufenden Betrieb immer weiter. Das geht nur durch die tollen Fähigkeiten unserer engagierten Mitglieder, Mitarbeiter und Ehrenamtlicher.“ Als Beispiel nennt Kiefer die Mediadesignerin Nadja Sacher, die ehrenamtlich die Flyer erstellte, die an den Social-Media-Inhalte angelehnt sind und ab sofort in den Treffs in Grenzach, Wyhlen und Rheinfelden sowie weiteren Stellen ausliegen.
Mehr unter www.familienzentrum-rheinfelden.de.