Falsche Pässe im Fernreisebus: Einreise verweigert

Beamte der Bundespolizei kontrollierten am Grenzübergang Weil am Rhein-Autobahn einen Fernreisebus auf dem Weg von Mailand nach Brüssel. (Symbolfoto)
Beatrice EhrlichEin Mann und eine Frau aus Sierra Leone sind beim Versuch, mit gefälschten belgischen Dokumenten nach Deutschland einzureisen, gescheitert, heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizei. Sie mussten wieder zurück in die Schweiz.
Die beiden sierra-leonischen Staatsangehörigen befanden sich am Sonntag in einem Fernreisebus von Mailand nach Brüssel. Am Grenzübergang Weil am Rhein-Autobahn kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei die Busreisenden.
Die vorgelegten Reisepässe des 29-jährigen Mannes und der 25-jährigen Frau, stellten sich als Fälschung heraus. Beide Personen mussten die Streife zum Bundespolizeirevier Lörrach begleiten. Nicht nur wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, sondern auch wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren ein. Nach Sicherstellung der Reisepässe als Beweismittel erfolgte die Zurückweisung in die Schweiz, heißt es abschließend.